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Auf Initiative von Ministerpräsident Winfried Kretschmann wurde 2018 das „Forum Gesundheitsstandort Baden-Württemberg“ gegründet, um eine engere Vernetzung der Bereiche Forschung, Gesundheitsversorgung und -wirtschaft zu erreichen. Das Ziel: Baden-Württemberg zum führenden Gesundheitsstandort für medizinische Forschung, für die Entwicklung und Herstellung medizinischer Produkte und für eine moderne und innovative Gesundheitsversorgung weiterzuentwickeln.


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...repräsentieren das Forum in folgenden Bereichen:
  • Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen
  • Krankenkassen
  • Forschungsinstitute und Universitäten
  • Biotech-, Pharma- und Medizintechnikfirmen
Hier gibt es eine Übersicht über alle Akteurinnen und Akteure.

Auf der folgenden Seite finden Sie eine interaktive Karte zum Forum mit weiteren Fakten! 
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Über 1.000.000 Erwerbstätige
sind aktuell in der Gesundheitswirtschaft in Baden-Württemberg beschäftigt – so viele wie in keiner anderen Branche des Landes. Der Gesundheitsbereich ist nicht nur die beschäftigungsstärkste Branche, er erwirtschaftet mit 56,2 Mrd. Euro auch fast 10 % der baden-württembergischen Gesamtwirtschaft.

100.000.000 Euro
werden unter dem Dach des Forums für mehr als 60 Projekte zur Verfügung gestellt, um innovative, digitale und vernetzte Ansätze der Bereiche Gesundheitsforschung, -wirtschaft und -versorgung voranzutreiben. Im Fokus stehen baden-württembergische Modellvorhaben mit konkretem Mehrwert für die Bürgerinnen und Bürger, die das Potenzial haben, in der Fläche angewandt zu werden.

Bereichsübergreifende Strategien
Schwerpunkte des Forums bilden unter anderem die Themenkomplexe Digitalisierung und Daten, Personalisierte Medizin in Diagnostik und Therapie, Förderung von Innovation und Translation sowie die Aus- und Weiterbildung von Fachkräften. Politik und Akteurinnen und Akteure aus dem Gesundheitswesen, der Forschung und Industrie arbeiten gemeinsam an den richtigen Strategien für den medizinischen Fortschritt und an deren Umsetzung.

Klicken Sie hier, um mehr über
die Gesundheitsindustrie zu erfahren

Klicken Sie hier, um mehr über
die Forschungslandschaft zu erfahren

Klicken Sie hier, um mehr über
die Versorgungslandschaft zu erfahren

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  • 1.094 Unternehmen aus den Branchen Pharmazeutische Industrie, Biotechnologie und Medizintechnik forschen, entwickeln und/oder produzieren am Standort Baden-Württemberg 
  • 98.619 Beschäftigte erwirtschaften in der Gesundheitsindustrie* in Baden-Württemberg einen steuerbaren Umsatz von 25 Mrd. Euro 
*Hinweis: Unter Gesundheitsindustrie erfasst das Statistische Landesamt BW im engeren Sinn Unternehmen aus Pharma/ Biotech/ Medtech, mehr Infos

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  • 44 Forschungseinrichtungen und Hochschulen leisten exzellente Wissenschaft. 
  • 190+ Start-ups haben sich im Gesundheitsbereich seit 2010 ausgegründet. 
  • 5 Universitätsklinika sind in Freiburg, Tübingen, Heidelberg, Mannheim und Ulm angesiedelt.

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  • 209 Kliniken und Krankenhäuser sichern die stationäre Versorgung im ganzen Land. Darunter sind sieben Maximalversorger.
  • 14.000+ Fachärztinnen und Fachärzte bilden die Basis für eine breite ambulante Versorgung in mehr als 20 Spezialdisziplinen von der Psychotherapie über die Kinder- und Jugendmedizin bis hin zur Urologie. 
  • 7.000+ niedergelassene Hausärztinnen und Hausärzte stellen eine flächendeckende Grundversorgung in der Allgemeinmedizin zur Verfügung.

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Das Forum Gesundheitsstandort Baden-Württemberg ist Austausch- und Innovationsplattform für die beteiligten Akteurinnen und Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft und Versorgung. Unser Ziel: Fachbereiche aufbrechen, Grenzen überwinden und innovative Lösungen für den Gesundheitsstandort Baden-Württemberg finden – für eine bestmögliche medizinische Versorgung der Bürgerinnen und Bürger. Das Forum treibt bereichsübergreifend strukturelle Fragen voran, wie beispielsweise die Nutzung von digitalen Gesundheitsdaten oder die Förderung von Innovationen.

Auf der folgenden Seite finden Sie einen Film zum Forum!
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Lösungen für aktuelle Herausforderungen

Die Akteurinnen und Akteure des Forums haben sich zum Ziel gesetzt, innovative Lösungen für zentrale Herausforderungen in den Bereichen Gesundheitswirtschaft, Gesundheitsforschung und Gesundheitsversorgung anzugehen. Dabei geht es um:

  • wirtschaftlich-organisatorische Herausforderungen 
  • strukturelle Rahmenbedingungen im internationalen und nationalen Vergleich sowie
  • das Potenzial von technologisch-wissenschaftlichen Innovationen.

Auf der folgenden Seite finden Sie eine interaktive Karte zum Forum und den wichtigsten Themen im Detail! 
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Standortbezogene Herausforderungen
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Strukturelle Herausforderungen
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Technologisch-Wissenschaftliche Herausforderungen
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Wettbewerbsfähigkeit
Wir wollen die wirtschaftlich-organisatorischen Rahmenbedingungen der Akteurinnen und Akteure vor Ort stärken, sodass die hier angesiedelte Gesundheitsindustrie in Pharma, Medizintechnik und Biotechnologie international und national wettbewerbsfähig ist.

Fachkräftebedarf
Wir wollen den Gesundheitsstandort Baden-Württemberg attraktiv für Fachkräfte gestalten und investieren in innovative Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen.

Regulatorik
Wir wollen Maßnahmen entwickeln, um Bürokratie abzubauen. Gleichzeitig unterstützen wir die Akteurinnen und Akteure bei der Bewältigung regulatorischer Herausforderungen auf europäischer und nationaler Ebene.

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Demografischer Wandel
Eine zunehmend alternde Gesellschaft stellt die Gesundheitsversorgung von heute auf die Probe. Wir wollen innovative Lösungen finden, um für die Zukunft gerüstet zu sein.

Kosteneffizienz

Wir wollen unseren Bürgerinnen und Bürgern auch langfristig die bestmögliche Gesundheitsversorgung bieten. Dafür brauchen wir neue Ansätze, die kosteneffiziente Lösungen bei gleichbleibender Qualität erlauben.

Stadt – Land

Wir wollen eine wohnortnahe Versorgung mit Spitzenmedizin auf qualitativ hohem Niveau – ob in der Stadt oder auf dem Land. Mithilfe innovativer Modellprojekte in der Telemedizin und der Vernetzung unserer Gesundheitsakteure aus Allgemein- und Spitzenmedizin setzen wir auch bundesweit Standards.

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Digitalisierung
Wir möchten innovative digitale Ansätze und Technologien so voranbringen, dass sie den Bürgerinnen und Bürgern zugutekommen – für eine sektorübergreifende, wohnortnahe Versorgung und ein bestmögliches Angebot von Diagnostik und Therapien.

Daten
Die Nutzung von Gesundheitsdaten bietet eine große Chance für eine bessere Versorgung von Patientinnen und Patienten und die Entwicklung von innovativen Behandlungen und Arzneimitteln. Dieses Potenzial wollen wir heben und Baden-Württemberg als Vorreiter strategisch aufstellen.

Personalisierung

Dank des wissenschaftlich-technologischen Fortschritts in Medizin und Molekularbiologie ist die Basis für eine Personalisierte Medizin gelegt. Wir wollen hier vor Ort Pionierarbeit leisten und diese Innovationen möglichst allen Bürgerinnen und Bürgern in Baden-Württemberg zugänglich machen.

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Förderung von Modellvorhaben mit Strahlkraft


Im Forum werden Modellvorhaben mit konkretem Mehrwert für die Bürgerinnen und Bürger entwickelt, die bundesweit und auch auf internationaler Ebene Strahlkraft besitzen und Baden-Württemberg als Leitregion positionieren. Diese Initiativen werden jeweils durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration oder das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus federführend begleitet.

Eine Übersicht über alle geförderten Projekte gibt es hier auf der Website des Forums!

Hier können Sie hinter die Kulissen ausgewählter Modellprojekte und Themenfelder gelangen, in denen das Forum aktiv ist. 
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Mit dem Forum Gesundheitsstandort Baden-Württemberg hat das Land eine Plattform für die gemeinsame Arbeit an den Zukunftsfragen des Gesundheitssektors geschaffen. Digitalisierung und Nutzung von Gesundheitsdaten, schnellere Umsetzung von Grundlagenforschung in die klinische Praxis, attraktive Aus- und Weiterbildungen – die Bandbreite der anzugehenden Themen ist groß und betrifft Forschung, Industrie und Gesundheitsversorgung gleichermaßen. Im Forum treffen viele Perspektiven aufeinander, aber alle Beteiligten vereint ein Ziel: Innovationen für eine bestmögliche medizinische Versorgung der Bürgerinnen und Bürger am Standort in Baden-Württemberg umzusetzen.

Im Folgenden finden Sie Statements von Forumsakteurinnen und -akteuren. 


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"Die Gesundheit ist ein zentraler Aspekt in unserem Leben, mit wachsender Bedeutung angesichts einer alternden Gesellschaft. Wer dazu beiträgt, dass die Menschen gesund bleiben oder es werden, genießt – zu Recht – höchste Anerkennung. Dieser verantwortungsvollen Aufgabe widmen sich Akteure aus unterschiedlichen Bereichen. Im Forum Gesundheitsstandort Baden-Württemberg bringen wir die Akteure zusammen, um diesen bedeutenden Wirtschafts- und Beschäftigungssektor unseres Landes weiter zu stärken und um neue und noch bessere Angebote zu entwickeln."


Winfried Kretschmann
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„Das Forum bietet die einmalige Möglichkeit, den Gesundheitsstandort BW mit neuen Innovationen und Technologien voranzubringen und somit die Gesundheitsversorgung der Patientinnen und Patienten sowie der Bürgerinnen und Bürger zu verbessern. Dieses kann nur durch die enge Verzahnung von Universitätsklinika, Politik und Industrie gelingen. Um dieses zu erreichen, bedarf es vor allem effektiver Digitalisierungsstrategien und der Nutzung von Gesundheitsdaten. Gleichzeitig sollen Bildungs-, Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten im Gesundheitsbereich ausgebaut und verbessert werden. Diese Ziele können nur durch gemeinsamen Einsatz und offene Kommunikation erreicht werden. Bei all diesen Schritten bedarf es einer engen Einbeziehung von Patientinnen und Patienten sowie der Bürgerinnen und Bürger.“


Prof. Melanie Börries
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„Der Gesundheitsstandort Baden-Württemberg lebt von der Vernetzung. Vernetzung zwischen universitären Einrichtungen mit Industriepartnern, aber auch von der Vernetzung untereinander. Der Kompetenzverbund „Universitätsmedizin BW – 4U“ der landeseigenen Universitätsmedizinstandorte ist hier bestes Beispiel. Nur gemeinsam können wir die vor uns liegenden Aufgaben meistern und den Gesundheitsstandort Baden-Württemberg weiter ausbauen. Dies führt nicht nur zu einer besseren Gesundheitsversorgung, sondern erzeugt auch Arbeitsplätze.“
 

Prof. Dr. Frederik Wenz

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„Das Gesundheitsforum ist eine bundesweit einmalige Erfolgsstruktur. Damit die Translation und wirtschaftliche Verwertung der Gesundheitsforschung beschleunigt und eine die Sektoren Krankenhaus und Praxis überspannende durchgängige hochqualitative medizinische Versorgung der Bevölkerung sichergestellt werden kann, braucht es mehr IT-geschultes Fachpersonal und eine zuverlässige Roadmap für die Digitalisierung. Die Stärkung der Digitalisierung in der Gesundheitsforschung und im Gesundheitswesen ist der Schlüssel zur Umgestaltung, die der demografische Wandel mit sich bringt, und wird bei sachgerechtem Umgang mit sensiblen Daten für die Menschen im Alltag ganz praktisch erlebbare Vorteile durch eine bessere Medizin bringen. Das Universitätsklinikum Heidelberg ist Taktgeber dieser Entwicklung in seiner Versorgungsregion.“
 

Prof. Dr. med. Ingo B. Autenrieth

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„Gesundheit ist ein sehr hohes Gut. Durch den demographischen Wandel (wir werden immer älter, es gibt aber andererseits immer weniger Fachkräfte) steht das Gesundheitswesen vor großen Herausforderungen. Ähnlich wie in anderen Bereichen des Lebens werden wir erfahren, dass digitale Lösungen wichtig werden für unsere Gesunderhaltung. Gleichzeitig kann der Erkenntnisgewinn aus Daten zu deutlich verbesserten Behandlungen führen. Deshalb ist es entscheidend, dass Baden-Württemberg seinen Spitzenplatz in der Gesundheitsversorgung erhält. Die Aktivitäten im Forum Gesundheitsstandort Baden-Württemberg sind dafür ausgezeichnet geeignet.“
 

Prof. Dr. med. Mark Dominik Alscher

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„Baden-Württemberg gilt seit jeher als Innovationsmotor in Deutschland, Europa und der Welt. Dabei spielt der Gesundheitssektor im gesamtwirtschaftlichen Kontext durch die Erforschung und Entwicklung hochmoderner medizinischer Verfahren und Medizintechnik eine zunehmend wichtige Rolle. Die zielgerichtete Weitentwicklung und Förderung von Innovationen und die Erschließung neuer Potenziale im Gesundheitssektor für das Land wird von den gesetzlichen Krankenkassen in Baden-Württemberg begrüßt. Nur so kann unser Standort weiterhin eine führende Rolle im internationalen Wettbewerb einnehmen. Für die gesetzlichen Krankenkassen ist dabei der wesentliche und entscheidende Aspekt, am Ende für die Bürgerinnen und Bürger eine moderne, leistungsfähige und qualitativ hochwertige Versorgung im Blick zu haben.“


Jacqueline Kühne, BKK Landesverband Süd und Vertreterin der B 52-Verbändekooperation Baden-Württemberg und Johannes Bauernfeind, AOK Baden-Württemberg
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Die Akteurinnen und Akteure des Forums Gesundheitsstandort Baden-Württemberg sind im ganzen Land aktiv, um sich und ihre Arbeit vorzustellen. Die Wanderausstellung können Sie zwischen Freiburg und Ulm und von Heidelberg bis Tuttlingen besuchen. Sie macht jeweils für mehrere Tage Station und bietet über lokale Veranstaltungen und Aktionen spannende Einblicke in die vielfältigen Aktivitäten des Forums Gesundheitsstandort Baden-Württemberg sowie seiner Akteurinnen und Akteure. Hinweis: Infos zu den einzelnen Stationen werden Schrittweise ergänzt.

Klicken Sie hier für die interaktive Karte zur aktuellen Tour der Wanderausstellung!


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Das Forum Gesundheitsstandort Baden-Württemberg hatte  am 8./9. Juli 2022 zu den Tagen der offenen Türen überall im Land eingeladen. Sie konnten die Vielfalt des Gesundheitsstandorts kennenlernen und einen Blick hinter die Kulissen der Akteurinnen und Akteure werfen!
  • Perspektive Karriere: Welche Ausbildungsberufe und Karrierechancen gibt es in Gesundheitswirtschaft und Gesundheitsversorgung?
  • Perspektive Diagnostik & Therapie: Welche Chancen bieten Digitalisierung und Personalisierung für die Medizin der Zukunft?
  • Perspektive Gesundheitsstandort: Wie gelingt Spitzenmedizin und integrierte Versorgung bei uns vor Ort in Baden-Württemberg?
Hier finden Sie eine Übersicht über alle Standorte, die an den Aktionstagen teilgenommen haben.




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    Interaktive Karte

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    Bad Wildbad
    09. – 11.07.
    Klicken Sie, um mehr zu erfahren

    Heidelberg
    01. – 06.09.


    Stuttgart
    15. – 20.09.

    Tübingen
    06. – 10.10.

    Tuttlingen
    14. – 18.10.

    Freiburg
    03. – 08.11.

    Ulm
    17. – 22.11.

    Jahresveranstaltung in Heilbronn
    24.11.

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    • Wer? Regionalverband Nordschwarzwald, Universitätsmedizin Mannheim, AOK Nordschwarzwald
    • Wo? Forum König-Karls-Bad, König-Karl-Straße, 75323 Bad Wildbad
    • Was? Auftakt der Wanderausstellung "Gemeinsam für Gesünder" – Das Forum Gesundheitsstandort Baden-Württemberg stellt sich vor! Entdecken Sie die Themen und Aktivitäten des Forums, lernen Sie die Möglichkeiten der digitalen Medizin im Digital Health Bus selbst kennen.
    • Wann? 9. Juli bis 11. Juli jeweils von 10-20 Uhr
    • Beteiligte Forums-Projekte: Ambigoal, Kontaktstelle Telemedizin
    • Sonderaktion am 9. Juli: Auftaktveranstaltung zur Wanderausstellung von 9:30 bis 12:30 Uhr; mehr Infos zum Programm

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  • Wer? Forum Gesundheitsstandort mit Technologiepark Heidelberg & Universitätsklinikum Heidelberg
  • Wo? Business Development Center des Technologieparks Heidelberg
  • Was? Wanderausstellung "Gemeinsam für Gesünder" mit Digital Health Bus und Netzwerk-Event
  • Wann? 1.-6. September mit Auftakt-Event zum Start
  • Beteiligte Forums-Projekte: Koordinierungsstelle Telemedizin, RESECT
  • Auftakt-Event am 1.9. ab 17 Uhr: Digitalisierung im Gesundheitswesen  mehr Infos zum Programm | zur Vorschau geht's hier  | zum Nachbericht geht's hier 

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    Wo? Stadthalle Tuttlingen 
    Was? Wanderausstellung "Gemeinsam für Gesünder" mit Digital Health Bus und Auftakt-Event – In Kooperation mit Stadt Tuttlingen & Gesundheitstag Tuttlingen am 16.10.
    Wann? 14.-18. Oktober mit Auftakt-Event 

    Auftakt-Event am 14.10. ab 14 Uhr: "Von Pflege über Technologie bis Produktion: Welches Potential bietet der Gesundheitsstandort als Arbeitgeber?" 
    mehr Infos zum Programm  | JETZT KOSTENFREI ANMELDEN

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    Wo? Klinikum Stuttgart
    Was? Wanderausstellung "Gemeinsam für Gesünder" mit Digital Health Bus und Auftakt-Event 
    Wann? 15.-20. September mit Auftakt-Event

    Auftakt-Event am 15.9.: „Zukunft Präzisionsmedizin: Welches Potenzial birgt KI?“
    mehr Infos zum Programm  | hier geht's zum Vorbericht | hier geht's zum Nachbericht 
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    Wo? Universitätsklinikum Tübingen
    Was? Wanderausstellung "Gemeinsam für Gesünder" mit Digital Health Bus und Auftakt-Event
    Wann? 6.-10. Oktober, täglich 8-18 Uhr

    Auftakt-Event am 6.10.: „Personalisierte Medizin: Wo stehen wir mit der maßgeschneiderten Therapie?"

    mehr Infos zum Programm  | hier geht's zum Vorbericht | hier geht's zum Nachbericht 
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    Wo? Hauptbahnhof Freiburg 
    Was? Wanderausstellung "Gemeinsam für Gesünder" 
    Wann? 3.-8. November, täglich 8-18 Uhr

    Auftakt-Event am 3.11. ab 17:30 Uhr im Universitätsklinikum Freiburg: "Translation neu gedacht: Wie kommt Innovation in die Gesundheitsversorgung"
    zu Programm & Anmeldung gehts hier 
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    • Wer? Regionalverband Nordschwarzwald, Universitätsmedizin Mannheim, AOK Nordschwarzwald
    • Wo? Forum König-Karls-Bad, König-Karl-Straße, 75323 Bad Wildbad
    • Was? Auftakt der Wanderausstellung "Gemeinsam für Gesünder" – Das Forum Gesundheitsstandort Baden-Württemberg stellt sich vor! Entdecken Sie die Themen und Aktivitäten des Forums, lernen Sie die Möglichkeiten der digitalen Medizin im Digital Health Bus selbst kennen.
    • Wann? 9. Juli bis 11. Juli jeweils von 10-20 Uhr
    • Beteiligte Forums-Projekte: Ambigoal, Kontaktstelle Telemedizin
    • Sonderaktion am 9. Juli: Auftaktveranstaltung zur Wanderausstellung von 9:30 bis 12:30 Uhr; mehr Infos zum Programm und zur Anmeldung

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    • Wer? Universitätsklinikum Heidelberg und weitere Partner an den Unikliniken in Freiburg und Ulm
    • Wo? Institut für Immunologie/ Im Neuenheimer Feld 305 / 69120 Heidelberg; Treffpunkt: Seminarraum 208 (2. OG) (Google Maps)
    • Was? Spannende Einblicke in die wissenschaftliche Arbeit rund um das Thema komplementäre und integrative Medizin (Kurzvorstellung von KIG BaWü, Laborführung mit Einblicken in experimentelle Arbeiten, Erläuterung von wissenschaftlichen Methoden anhand von Postern und Möglichkeiten zum persönlichen Gespräch)
    • Wann? 8. Juli, 11-15 Uhr
    • Beteiligtes Forums-Projekt: KIG BaWü
    • Hinweis: In der Uniklinik gilt Maskenpflicht!

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  • Wer? Praxisgemeinschaft Dr. Abenhardt / Hinrichs-Pavlik
  • Wo? Bergheimer Str. 3, 69115 Heidelberg
  • Was? Informationen rund um die Themenschwerpunkte Pneumologie und schweres Asthma
  • Wann? 8. Juli (Uhrzeiten werden noch ergänzt)
  • Weitere Informationen: https://www.lungenarzt-in-heidelberg.de

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    • Wer? Universitätsklinik Mannheim
    • Wo? Theodor-Kutzer-Ufer 1-3 / 68167 Mannheim
    • Was? Auf der Medizin-Meile am Neckar präsentieren sich die Kliniken und Bereiche der UMM mit spannenden und interaktiven Ausstellungen, außerdem können begehbare Organmodelle (unter anderem ein 20 Meter langer Darm) erkundet werden und es sind ausgewählte Orte für Besichtigungen geöffnet. Zusätzlich geben UMM-Experten in laienverständlichen Kurzvorträgen interessante Einblicke in ihre Arbeit, auch einige Forums-Projekte werden live vorgestellt – wie das Photon-Counting Konsortium,  Ambigoal oder die Koordinierungsstelle Telemedizin. Für Kinder stehen ganz besondere Attraktionen wie das Teddybärkrankenhaus, eine Hüpfburg und eine Fotobox bereit. Auch ein voll ausgestatteter Krankenwagen kann besichtigt werden.
    • Wann? 9. Juli von 11 bis 17 Uhr
    • Weitere Infos: https://www.umm.de/start/jubilaeum-100-jahre/

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    • Wer? Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA, Abteilung klinische Gesundheitstechnologien
    • Wo? Theodor-Kutzer-Ufer 1-3, 68167 Mannheim
    • Was? Spannende Einblicke in die Automatisierung und Digitalisierung im Gesundheitswesen, u.a. Vorstellung des robotisches Assistenzsystems guidoo (für Biopsien) sowie des 5G-Telemanipulators und weiterer Projekte aus der Forschung, u.a. zur digitalen Anamnese im Krankenhaus
    • Wann? 9. Juli
    • Beteiligte Forums-Projekte: u.a. ANIMEED, TEDIAS

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  • Wer? Marienhospital Stuttgart & Partner wie das Medizintechnik-Unternehmen Philips
  • Wo? Böheimstr. 37, 70199 Stuttgart
  • Was? Unter dem Motto "Digitale Arbeitswelt in den Gesundheitsberufen im Marienhospital" gibt es Einblicke in die Berufswelt und den klinischen Alltag am Marienhospital. Ein Schwerpunkt liegt darauf zu zeigen, welche innovativen und digitalen Technologien wie mobile Patientenakte, digitale Unterstützungsgeräte, Vernetzung medizinischer Geräte mit der mobilen Akte und vieles mehr bereits genutzt werden.
  • Wann? 8. Juli, 13-17 Uhr




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  • Wer? Augenklinik am Klinikum Stuttgart
  • Wo? Kongresszentrum Liederhalle
    Berliner Platz 1-3, 70174 Stuttgart
  • Was? Die Augenklinik informiert bei der Messe "besser sehen" zu Themen wie der feuchten und trockenen AMD (alters­abhängige Makuladegeneration), zur Elektrostimulation bei Retinitis pigmentosa und zur Hornhauttransplantation sowie zur neuen Hornhaut- und Gewebebank. Es gibt Vorträge und einen Infomarkt.
  • Wann? 8. Juli, 10-17 Uhr
  • Mehr Infos: hier klicken


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  • Wer? Hausarztpraxis L. Vöringer
  • Wo? Westliche Karl-Friedrich-Straße 350,
    75172 Pforzheim
  • Was? In der Praxis werden verschiedene Angebote zur Verfügung stehen: I.V. Infusionen (Nacl 0,9%), Blutzuckermessungen, Blutabnahme (Check-up), EKG, Tests (Allergien, Schwangerschaft, Rachenabstrich)
  • Wann? 8. und 9. Juli (Uhrzeiten werden noch bekannt gegeben)
  • Weitere Infos: https://www.praxis-voehringer.de/

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    • Wer? Universitätsklinikum Freiburg und weitere Partner an den Unikliniken Heidelberg und Ulm
    • Wo? Uni-Zentrum Naturheilkunde / Theodor von Frerichs Haus / Sir-Hans-A.-Krebs-Straße / 79106 Freiburg (Google Maps), Treffpunkt: Seminarraum Erdgeschoss
    • Was? Spannende Einblicke in die wissenschaftliche Arbeit rund um die komplementäre und integrative Medizin mit Experimenten und Labor-Führung durch das Uni-Zentrum für Naturheilkunde und Vorträgen von Forschenden (Begehung, Gesprächsmöglichkeiten und Posterführung zu unseren wissenschaftlichen Projekten)
    • Wann? 8. Juli, 11-15 Uhr
    • Beteiligtes Forums-Projekt: KIG BaWü
    • Hinweis: In der Uniklinik gilt Maskenpflicht!

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  • Wer? Pfizer Healthcare Hub Freiburg, & weitere Partner aus Baden-Württemberg
  • Was? Nachhaltige Technologien am Gesundheitsstandort Baden-Württemberg – Podiumsveranstaltung mit Vertretern des Pfizer Healthcare Hub Freiburg, des Smart Green Accelerator, BIOPRO Baden-Württemberg, Umwelttechnik BW, IHK Südlicher Oberrhein, der Freiburg Wirtschaft, Touristik und Messe (FWTM) sowie badencampus
  • Wann? 8. Juli, 10-11:15 Uhr
  • Wo? Lokhalle Freiburg, Paul-Ehrlich-Str. 5-13, 79106 Freiburg Google Maps
  • Mehr Infos folgen!


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  • Wer? Pfizer Manufacturing Deutschland, Freiburg
  • Was? Arbeiten in der Gesundheitswirtschaft – das People-Excellence-Team von Pfizer um Uwe Lürig, Julian Färber und Jennifer Kebel steht Rede & Antwort zu Fragen rund um Karriere- und Berufsoptionen in der Pharmaindustrie sowie bei Pfizer am Standort Freiburg
  • Wann? 8. Juli, 9-11:30 Uhr
  • Wo? Lokhalle Freiburg, Paul-Ehrlich-Str. 5-13, 79106 Freiburg Google Maps
  • Mehr Infos folgen!

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  • Wer? Zentrum für Strahlentherapie Freiburg
  • Wo? Wirthstraße 11 c, 79110 Freiburg
  • Was? Vortrag zur Strahlentherapie,
    Führung im Bunker (Bestrahlungsraum)
  • Wann? 9. Juli, 9 bis 12 Uhr
  • Weitere Informationen: https://www.stz-fr.de/cms/

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    • Wer? Universitätsklinikum Ulm und weitere Partner an den Unikliniken in Heidelberg und Freiburg
    • Wo? Institut für Naturheilkunde und Pharmakologie, Helmholtzstraße 20, 89081 Ulm, Seminarraum E.03. und Botanischer Garten
      der Universität Ulm, Hans-Krebs-Weg, 89081 Ulm.
    • Was? Spannende Einblicke in die wissenschaftliche Arbeit rund um das Thema komplementäre und integrative Medizin. Führung durch das Labor und den Botanischen Garten. Vorträge von Forschenden.
    • Wann? 8. Juli, Institut: 11 - 12 Uhr, Botan. Garten: 13 Uhr.
    • Beteiligtes Forums-Projekt: KIG BaWü

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  • Wer? SternMed GmbH
  • Wo? Schubertstr. 31, 88214 Ravensburg
  • Was? Wie werden medizinische Geräte im Gesundheitssystem eingesetzt und welche Berufsgruppen nehmen am Lebenszyklus Teil? Welche wirtschaftlichen Konsequenzen hat die Beschaffung von medizinischen Geräten?
  • Teil 1: Anforderungen an moderne Medizintechnikgeräte am Beispiel eines Patienten und seiner Daten von der Notaufnahme (Beispiel Unfallopfer) bis zur Entlassung.
  • Teil 2: Anforderungen an Mitarbeiter / Übersicht über Berufsbilder in der Medizintechnik
  • Wann? 8. Juli, jeweils um 14 und 16 Uhr findet das Programm statt.
  • Weitere Informationen: Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl – jeweils maximal 15 Personen pro Termin – bitten wir um Voranmeldung unter marketing@sternmed.de oder telefonisch unter 0751 35978 226 oder 0751 35978 146.
  • https://sternmed.de

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  • Wer? Hochschule Ravensburg-Weingarten & Medizintechnik-Unternehmen SternMed GmbH
  • Wo? Leibnizstr. 10, Gebäude A, 3. OG, Raum 313; 88250 Weingarten
  • Was? Unter dem Thema
    „Akademische Qualifikation von Berufen in der Gesundheitswirtschaft" werden die Studiengänge Pflege, Psychologie, Gesundheitsökonomie und Soziale Arbeit sowie der Master „Management im Sozial- und Gesundheitswesen“ vorgestellt. Wir werden Herrn Peter Laser von der Fa. SternMed GmbH mit einer Präsentation „Anforderungen an Studiengänge für die Gesundheitswirtschaft“ begrüßen.
  • Wann? 8. Juli 10-13 Uhr

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  • Wer? Naturheilpraxis Annette Johnson
  • Wo? Bricciusstrasse 22/1, 72108 Rottenburg Wurmlingen
  • Was? Besichtigung der Praxisräume. Informationen für an Arbeitsstellen interessiertes medizinisches Personal und Quereinsteiger:innen, Heilpraktiker:nnen, MTAs, Krankenschwestern, Altenpfleger:innen und an Naturheilkunde interessierte Laborant:innen.
  • Wann? 9. Juli von 11 bis 14 Uhr
  • Weitere Infos: https://www.annette-johnson.de/

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  • Wer? Praxis für Allgemeinmedizin Karl Stuff
  • Wo? Mühlenstr. 13 a, 78166 Donaueschingen, 2. Obergeschoss/Labor.
  • Was? Erläuterung Berufsbilder: Medizinische Fachangestellte und Arzt, Blutdruck-Check
  • Wann? 9. Juli, 16 bis 18 Uhr
  • Weitere Informationen: https://www.arztpraxisstuff.de

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  • Wer? Hausarztpraxis Dr. Kahmann
  • Wo? Riedleparkstrasse 32, 88045 Friedrichshafen
  • Was? Führung durch die Praxis und Erläuterung der Angebote als Internist und Hausarzt.
  • Wann? 8. Juli, 14 bis 17 Uhr
  • Weitere Informationen: https://www.dr-kahmann-fn.de/


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    Einleitung

    Hier erfahren Sie, welche neuen Therapie- und Behandlungsstrategien unter dem Dach des Forums erforscht und entwickelt werden. Wie entsteht eine maßgeschneiderte Therapie? Antworten finden Sie hier!

    Multimedia-Inhalte entdecken:

    Mehr Details zum Thema Therapie erfahren

    Die Modellprojekte direkt entdecken
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    Wie entsteht eine maßgeschneiderte Therapie?


    Sofort das passende Medikament gegen Krebs identifizieren statt nach Standardprotokoll eine Liste verschiedener Arzneimittel auf ihre Wirksamkeit zu testen. Das wird möglich mit der digitalen Erfassung von Krankheits- und Behandlungsverläufen, der Vernetzung von lokalen Datenbanken und ihrer intelligenten Auswertung. Durch die Digitalisierung und das Meer an Daten können Behandlungen deutlich individueller und maßgeschneidert entwickelt werden – für die wirksamste und beste Behandlung mit geringen Nebenwirkungen. Das ist das Ziel der Personalisierten Medizin.
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    Therapie in Baden-Württemberg

    Lernen Sie mehr darüber, welche Pionierarbeit bei der technologischen Entwicklung von individuellen Therapien geleistet wird! In Baden-Württemberg wird Pionierarbeit bei der technologischen Entwicklung geleistet. Die Zentren für Personalisierte Medizin an den Unikliniken in Freiburg, Heidelberg, Tübingen und Ulm sind bundesweit Vorbild. Durch ihre einzigartige Zusammenarbeit und die Vernetzung mit der Allgemeinmedizin wird Personalisierte Medizin schrittweise für alle Bürgerinnen und Bürger zugänglich – unter anderem bei Krebsbehandlungen.

    Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren!
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    Forschung Backstage

    Hier können Sie ausgewählte Modellprojekte in Baden-Württemberg entdecken, die sich mit innovativen Therapien beschäftigen. 
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    Die nächste Generation der Computertomografie


    Weniger Strahlenbelastung, bessere Bildgebung und somit bessere Gewebe-Charakterisierung: Das leistet das erste volldigitale Computertomografiegerät des Photon Counting Konsortiums (PC3 Konsortium). Es ermöglicht beispielsweise eine genauere Charakterisierung von Tumoren und trägt insbesondere durch die Gewinnung großer, hochkomplexer Datenmengen zur Weiterentwicklung von Diagnostik und Therapie bei.

    Klicken Sie hier, um mehr über das Thema zu erfahren.
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    Individualisierte Arzneimittel aus dem Drucker


    Maßgeschneiderte Medikamente aus dem Digitaldrucker – das ist die Zukunft der Personalisierten Medizin. Das Druckverfahren macht eine individuelle Arzneimitteldosierung möglich, die Patientinnen und Patienten entscheidende Vorteile bringt: eine gezieltere Wirksamkeit bei weniger Nebenwirkungen. Entwickelt wurde der Drucker von der Firma Digital Health Systems (DiHeSys) aus Baden-Württemberg.

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    Künstliche Intelligenz als Pflegehelferin


    Pflegende sollen in erster Linie Zeit für die Menschen haben. Von Dokumentationspflichten kann sie ein technisches Assistenzsystem entlasten: IDial, kurz für „Interaktives Dialogsystem“. Dabei kommt Künstliche Intelligenz zum Einsatz, die das Pflegepersonal entlasten soll – für mehr personelle Ressourcen und eine bessere, individuelle Versorgung von auf Pflege angewiesenen Menschen.

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    Dr. Janina Beha vom Universitätsklinikum Tübingen erklärt, wie die Zentren der Personalisierten Medizin die Therapie von Krebspatientinnen und -patienten in Baden-Württemberg verbessern.  

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    Dr. Janina Beha gibt einen Ausblick auf den Zugang zur Personalisierten Medizin in Baden-Württemberg.

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    Auf der folgenden Seite finden Sie ein Videoporträt zu den Zentren der Personalisierten Medizin in Baden-Württemberg. 

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    Warum wird eine neue CT-Technologie gebraucht?


    Die Computertomografie (CT) ist in der heutigen Diagnostik und Therapie ein grundlegendes Werkzeug – zum Beispiel bei Krebs. Ihre großen Nachteile bestehen allerdings in der nur eingeschränkten Bildqualität, der Strahlenbelastung und der noch weitestgehend analogen Technologie. Das schränkt ihren Einsatz in der zunehmend voll-digitalisierte Medizin ein. Mit der neuen Technologie wird das CT voll digital, die Bildqualität steigt und auch kleinste Strukturen oder Gefäße sind erkennbar. 
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    Was die neue Technologie bringt


    Die photonenzählende Computertomographie wird die ärztliche Diagnose in der Kardiologie, Pulmonologie, Onkologie und Notfallmedizin voranbringen.  Wo bisherige CT eine Auflösung von einem halben Millimeter erreichen, steigt die Auflösung hier um den Faktor zwei oder mehr. Damit lässt sich nicht nur Tumorgewebe genau analysieren. Bei Herz-Kreislauf-Patienten können kleinere Gefäße wie die Koronararterien angeschaut oder kleinste Knochenstrukturen, zum Beispiel im Innenohr, diagnostisch untersucht werden. Auch in der Notfallmedizin bei Kindern und Jugendlichen bieten sich neue Möglichkeiten.
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    Die neue CT-Detektor-Technologie – vom Mediziner erklärt!


    Jacob Weiß
    , Mediziner in der Radiologischen Diagnostik und Therapie am Universitätsklinikum Freiburg, erklärt, welche Möglichkeiten sich durch die neue CT-Detektor-Technologie ergeben. 

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    Ein neues Detektormaterial
     

    Im Gegensatz zu herkömmlichen Computertomografen wird hier ein anderes Detektormaterial verwendet: Es handelt sich um Halbleiter, Cadmium-Tellurit-Kristalle, die die Photonen der Röntgenstrahlung direkt umwandeln in elektrische Signale. Damit bleibt das Signal im Photon Counting CT immer und vollständig digital. Durch die direkte Digitalisierung der biomedizinischen Informationen vervielfacht sich der Informationsgehalt der CT-Bildgebung in mehreren Dimensionen, sowohl hinsichtlich der räumlichen Auflösung der Bilddaten, wie auch bezüglich komplexer Gewebeinformationen.    


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    Neue Chancen in der Versorgung


    "Die vollständig digitale Datengewinnung eröffnet uns völlig neue Möglichkeiten in der Patientenversorgung. Insbesondere die Gewinnung großer, hochkomplexer Datenmengen bietet wertvolle Ansätze in der Weiterentwicklung von Diagnostik und Therapie.“
     

    Prof. Fabian Bamberg, Ärztlicher Direktor am Universitätsklinikum Freiburg
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    Standortübergreifende Kooperation
     

    Das Verbundprojekt „Photon-Counting CT Consortium“ ist ein Gemeinschaftsprojekt der Universitätsklinika Freiburg, Tübingen und Mannheim mit ihren Projektpartnern Siemens Healthineers und BIOPRO Baden-Württemberg GmbH. An allen drei Standorten wurde bereits jeweils ein Photon-Counting Computertomograf installiert. Die ersten Scanner für den klinischen Einsatz mit diesen neuartigen Detektoren sind seit 2021 auf dem Markt. Damit ist Siemens Healthineers weltweit Vorreiter – und will den Vorsprung mit der Einführung einer kompletten neuen Produktlinie sogar vergrößern. Dafür wird eine Anlage zur Züchtung von Cadmiumtellurid-Kristallen gebaut und die Fertigungseinrichtungen für CT-Systeme in Forchheim werden erweitert. 
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    Austausch zwischen den Kliniken wird gefördert


    Das Projekt trägt aber auch dazu bei, den Austausch zwischen den Klinik-Standorten zu fördern – etwa bei der Entwicklung neuartiger Kontrastmittel.  

    „Diese neu geschaffene Infrastruktur ist die Basis für innovative Kooperationsformen in der Universitätsmedizin in Baden-Württemberg und ist der Schlüssel zur Anwendung künstlicher Intelligenz auf medizinischen Daten im Konsortium.“ 

    Prof. Dr. Stefan Schönberg, Direktor der Klinik für Radiologie und Nuklearmedizin an der Universitätsmedizin Mannheim
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    Worin besteht das Potential für die Zukunft?

    Jacob Weiß
    vom Universitätsklinikum Freiburg blickt in die Zukunft der Anwendung der neuen CT-Technologie.


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    Auf der folgenden Seite können Sie sich ein Videoporträt zum Photon Counting Konsortium ansehen!

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    Warum die personalisierte Therapie nützt


    Besonders für Betroffene von schweren Erkrankungen wie Krebs bedeutet eine personalisierte Therapie ein Plus an Lebensqualität. Aber auch bei vielen anderen Erkrankungen können Patientinnen und Patienten von einer maßgeschneiderten Behandlung profitieren, darunter zum Beispiel Diabetes, Rheuma, Bluthochdruck und Parkinson. Über eine individuelle Dosierung von Arzneimitteln können individuelle Merkmale wie Alter, Gewicht, Geschlecht, aber auch Krankheitshistorie und genetische Anlagen besser berücksichtigt werden.
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    Wie wirkt eigentlich ein Medikament?


    „Die Wirkung eines Arzneistoffs entsteht dadurch, dass es so eingesetzt wird, dass ein bestimmter Blutspiegel erreicht wird – also die Konzentration des Wirkstoffs im Blut zu einem bestimmten Zeitpunkt am Wirkort vorliegt. Dabei hängt es natürlich davon ab, wie alt die Person ist, welches Geschlecht und welchen Nieren- und Leberstatus sie hat. Davon hängt wiederum ab, wie schnell der Wirkstoff aus dem Körper ausgeschwemmt wird"

    Prof. Dr. Gerald Huber
    , Executive Advisor, DiHeSys


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    Die Arzneimitteldosierung individuell einstellen

    Bei der Personalisierten Medizin wird der Blutspiegel durch eine gezielte Arzneimitteldosierung individuell nach diesen Faktoren eingestellt. Um diese spezifischen Dosierungen künftig in der Breite verfügbar zu machen – von einzelnen Wirkstoffen ebenso wie von Kombinationen –, hat DiHeSys einen Digitaldrucker entwickelt. Dieser optimiert die Wirksamkeit und Verträglichkeit von Medikamenten – entweder indem 2D- oder 3D-Druckverfahren zum Einsatz kommen.

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    Wie funktioniert der Digital-Drucker? 



    „Beim 2D-Drucker wird der Wirkstoff in einem Lösungsmittel gelöst. Daraus entsteht eine Wirkstofflösung, die wir ‚Tinte‘ nennen. Diese Lösung wird auf ein Placeboblättchen aufgebracht, das Sie sich wie eine Oblate (ODF) vorstellen müssen. Legt sich der oder die Betroffene dies auf die Zunge, löst es sich in wenigen Sekunden auf und die Lösung wird hinuntergeschluckt."

    Prof. Dr. Gerald Huber, Executive Advisor, DiHeSys

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    Wo wird der Drucker schon ausprobiert?


    Die konkrete Anwendung der Drucker wird zurzeit bei einem Pilotprojekt am Universitätsklinikum und der Universität in Tübingen zur verbesserten Behandlung eines bösartigen Gehirntumors erprobt. (Mehr Infos dazu hier) Auch am Universitätsklinikum Heidelberg läuft die Erprobung des Digitaldruckers. (Mehr Infos gibt dazu gibt es hier)   

    Trotz des aufwändigen Verfahrens ist der Digital-Health-Spezialist Gerald Huber davon überzeugt, dass die Drucker in fünf bis zehn Jahren nicht nur in Kliniken genutzt, sondern in jeder guten Apotheke stehen werden. Die Vision: Patientinnen und Patienten erhalten in der Praxis ein Rezept für ein personalisiertes Arzneimittel, das ihm in der Apotheke um die Ecke unter pharmazeutischer Aufsicht ausgedruckt wird – genau in der benötigten Stärke und Dosis.  

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    Die Zukunftsvision


    „Die Vision von DiHeSys ist, ein komplettes System für den individuellen, personalisierten 2D- und 3D-Druck von Medikamenten zu liefern. Das umfasst nicht nur die Drucker selbst, sondern das gesamte System aus wirkstoffhaltigen Tinten sowie die Software. Zudem bietet der 2D-Druck zukünftig auch die Möglichkeit, mehrere Wirkstoffe in eine Arzneiform zu verdrucken, um die Patientensicherheit zu erhöhen.“

    Prof. Dr. Gerald Huber, Executive Advisor, DiHeSys

    Auf der folgenden Seite können Sie sich ein Videoporträt des Projekts anschauen. 

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    Mehr Zeit für Menschen


    In professionellen Pflegeumgebungen entfällt ein wesentlicher Teil der für die Versorgung von Menschen mit Pflegebedarf vorgesehenen Zeit auf die Dokumentation der jeweils erbrachten Pflegeleistungen. Angesichts von Fachkräftemangel und Pflegenotstand könnte hier langfristig ein digitales System Abhilfe schaffen und eine echte Unterstützung im Alltag professioneller Pflegekräfte bieten. Eine digitale Dokumentations-Assistenz – als Kombination aus Künstlicher Intelligenz, Augmented Reality und interaktivem Dialog – für mehr individuelle Pflegezeit bei den Betroffenen Patientinnen und Patienten.
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    Interaktiver Dialog mit der KI


    Die Vision der Forschenden ist ein System, durch das die Pflegenden mittels sprach- und Augmented Reality-basiertem (AR) Dialog die Dokumentation der Pflegeprozesse mehrheitlich digital durchführen können. Über das Assistenzsystem werden den Pflegekräften automatisch Hilfen und Informationen bereitgestellt, auch spezifische Dokumentationsprozesse erbrachter Leistungen sollen darüber ablaufen können.
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    Das sind die Projektbeteiligten

    • FZI Forschungszentrum Informatik, Karlsruhe
    • point omega AG, Heidelberg
    • H&R Medicare Network Beratung GbR, Ilsfeld
    Weitere Informationen zum Projekt gibt es hier!

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    Einleitung

    Entdecken Sie hier, warum die Digitalisierung eine so große Rolle im Gesundheitswesen spielt und wie in Baden-Württemberg Pionierarbeit beim Zugang zu digitalen Angeboten geleistet wird. 

    Multimedia-Inhalte entdecken:

    Mehr Details zum Thema Gesundheitskompetenz erfahren

    Die Modellprojekte direkt entdecken


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    Wie wird digitale Medizin zugänglich?

    Die Überwachung der Gesundheit aus der Ferne, das Gespräch mit Fachärztinnen und Fachärzten per Video oder das digitale Rezept – exzellente, ortsunabhängige Medizin für Jung und Alt, egal ob auf dem Land oder in der Stadt, wird durch digitale Helfer möglich. Für den Einsatz von Telemedizin und für das Verständnis für die digitale Auswertung von Daten zur Gesundheit braucht es das Wissen und die Kompetenz, die neuen Technologien auch richtig zu nutzen. Für eine bestmögliche und vertrauensvolle medizinische Versorgung müssen Patientinnen und Patienten einfachen Zugang zu Gesundheitsinformationen bekommen und bei Bedarf digital geschult werden.
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    Gesundheitskompetenz in Baden-Württemberg

    Baden-Württemberg unterstützt seine Bürgerinnen und Bürger dabei, ihre digitalen Kompetenzen in Gesundheitsfragen zu steigern und so die Abhängigkeit von lokalen Angeboten der Gesundheitsversorgung zu verringern. Das Ziel: Mithilfe neuer Technologien sollen Alter und Wohnort bei der medizinischen Versorgung langfristig nur noch eine untergeordnete Rolle spielen. Spitzenmedizin aus den universitären Zentren soll überall verfügbar werden – auch in ländlichen Regionen.

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    Forschung Backstage

    Hier erfahren Sie mehr über neue Ansätze und Modellprojekte, die mithilfe digitaler Möglichkeiten die Versorgung verbessern und Kompetenzen stärken.
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    Digitale Gesundheitskompetenz
    für Baden-Württemberg

    Das Projekt "Digital Health Literacy" bietet vielfältige Möglichkeiten zum Austesten und Erleben von digitalen Technologien in der Gesundheitsversorgung – im Digital Health Bus, einem Showroom oder einem Living Lab. Das Ziel: die Gesundheitskompetenz der Bürgerinnen und Bürger in allen Altersklassen steigern.

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    Hilfe für Eltern bei
    Internetsucht ihrer Kinder

    Wird die Internetnutzung eines Familienmitglieds zum Problem, sind auch die Eltern und Angehörigen die Leidtragenden. Damit sie in dieser Situation Rat und Begleitung finden, wurde ein spezielles Online-Trainingsprogramm für Eltern entwickelt.

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    Plattform für die
    Versorgung auf dem Land


    Wie wird hausärztliche und pflegerische Versorgung auf dem Land zukunftsfest? Vielerorts stehen die Trends einer Personalisierten Medizin und sektorübergreifender Kooperation in scharfem Kontrast zum Nachwuchsproblem. Mit der Vernetzungsplattform AMBIGOAL entstehen Lösungen vor Ort.

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    Weiterführende Links

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    Wie im Land digitale Gesundheitskompetenz gefördert wird
     

    Die Nutzung von digitalen Angeboten im Gesundheitsbereich braucht Unterstützung – sowohl bei den Patientinnen und Patienten, als auch bei den Fachkräften im Gesundheitswesen. Im Land wurden zahlreiche Initiativen gestartet, die den Aufbau der digitalen Gesundheitskompetenz vorantreiben. Auch die Vernetzung von Akteurinnen und Akteuren – etwa unter dem Dach der Koordinierungsstelle Telemedizin Baden-Württemberg – schafft eine wichtige Voraussetzung für das Gelingen einer digital-gestützten Gesundheitsversorgung, insbesondere wenn diese sektorübergreifend sowie im ländlichen Raum stattfindet.
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    Von der Idee bis zur Regelversorgung


    Die Landesregierung hat den Aufbau der Koordinierungsstelle Telemedizin Baden-Württemberg (KTBW) mit Sitz am Heinrich Lanz Zentrum gefördert, einem gemeinsamen Institut der Universität Heidelberg und der Hochschule Mannheim. In den letzten Jahren hat die Koordinierungsstelle öffentlich geförderte Projekte aus den Bereichen eHealth und Telemedizin vom Projektstart bis in die Regelversorgung begleitet – sodass neue, evidenzbasierte und qualitätsgesicherte Versorgungs- und Behandlungspfade nicht nur entwickelt, sondern auch konkret in die Praxis umgesetzt werden konnten. 

    Auf der nächsten Seite ein Video dazu ansehen!
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    Warum digitale Gesundheitskompetenz wichtig ist
     

    Digitale Gesundheitskompetenz ist zentral, damit wir unser Gesundheitssystem digital aufstellen können. Gebraucht werden gezielte Qualifizierungsmaßnahmen, um Patienten und Patientinnen zur Nutzung digitaler Technologien zu befähigen und die Akzeptanz qualitätsgesicherter Anwendungen zu erhöhen. In der Corona-Pandemie wurde klar, wie notwendig und dringlich eine Digitalkompetenz im Gesundheitssektor ist. Gleichzeitig ist die Bereitschaft gestiegen, digitale Lösungen anzunehmen und anzuwenden.
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    Digitale Angebote anschaulich erleben

    Das Projekt "Digital Health Literacy" befasst sich mit neuartigen Qualifizierungsangeboten und Interaktionsräumen, die sowohl digitale als auch Präsenz-, Selbsterlebens- und Co-Design-Formate beinhalten. Diese Formate dienen dazu, digitale Lösungen erlebbar zu machen und ihre Anwendungen zu erklären und zu erlernen. Dafür wurde u.a. ein Digital Health-Bus entwickelt sowie Digital-Health-Showrooms aufgebaut, die Alltagssituationen in der klinischen Praxis sowie den Einsatz digitaler Tools ganz konkret veranschaulichen können.  
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    Internetsucht beim Kind belastet die ganze Familie
     

    Ist ein Kind oder Jugendlicher abhängig von Computerspielen oder vom Internet, leidet oft die ganze Familie. Einzelne Versuche, etwas am Nutzungsverhalten der jungen Menschen zu ändern, führen zu Konflikten, die Beziehung wird besonders belastet. Zudem zeigen sich die jungen Menschen meist uneinsichtig, lehnen Hilfsangebote ab, ziehen sich sogar immer weiter in die virtuelle Welt zurück. Die Psychologin Isabel Brandhorst kennt viele solcher Fälle:

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    Erstmals Hilfe für Angehörige
     

    Bislang gab es in Deutschland keine Ansätze, die sich gezielt um die Angehörigen von Internetsüchtigen kümmerten. Die Universitätsklinik Tübingen hat unter der Leitung von Isabel Brandhorst deshalb das Forschungsprojekt „Internetbezogene Störungen: Eltern stärken - ISES!“ ins Leben gerufen, über das Eltern Rat und Begleitung finden. ISES steht für: Internetsucht, Eltern stärken.
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    Den Umgang mit Internetsucht von Kindern kann trainiert werden
     

    In einem eigens entwickelten Trainingsprogramm lernen Eltern an mehreren Gruppenabenden, die Probleme mit der Internetnutzung des eigenen Kindes besser zu verstehen, Einfluss zu nehmen auf die Symptomatik, die Familienkommunikation zu verändern und mit den eigenen Ressourcen schonender umzugehen. Zudem haben die Tübinger Psychologen ein Onlinetraining entwickelt, das Eltern in sechs Modulen digitale Hilfestellung gibt.
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    Studie begleitet das Forschungsprojekt
     

    Begleitet wird das Projekt von einer bundesweiten Onlinestudie, die helfen soll, die Bedarfe und Belastungen von Eltern computer- oder internetsüchtiger junger Menschen genauer zu untersuchen. „Wir sind nicht nur Kliniker, sondern auch Forscher”, sagt Isabel Brandhorst. „Wir möchten ein Programm entwickeln, das den Familien hilft, das nachweislich wirkt, das gut angenommen wird und bei der Zielgruppe auch ankommt. Wir wollen einen Beitrag leisten, dass junge Menschen weniger durch eine unkontrollierte Computerspielnutzung belastet werden und Familien ihr Leben frei und aktiv gestalten können. Nicht nur im schönen Baden-Württemberg, sondern perspektivisch auch in ganz Deutschland.”
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    Hausarztpraxis ist zentraler Versorgungsanker im ländlichen Raum


    Gerade auf dem Land ist die Hausarztpraxis ein zentraler Baustein bei der Gesundheitsversorgung der Bürgerinnen und Bürger. Mit Blick auf den Fachkräftemangel droht diese Infrastruktur jedoch auszudünnen. Mithilfe digitaler Ansätze will Prof. Joachim Fischer, Direktor des Zentrums für Präventivmedizin und Digitale Gesundheit Baden-Württemberg an der Medizinischen Fakultät Mannheim an der Universität Heidelberg, diesem Misstand langfristig begegnen. 

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    Neue Konzepte für den ländlichen Raum


    Im Projekt AMBIGOAL wurden verschiedene Lösungsansätze und Konzepte für die Herausforderungen der ambulanten Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum entwickelt, um dem Problem drohender medizinischer Unterversorgung zu begegnen. In enger Abstimmung und Zusammenarbeit mit Arztpraxen, Kommunen und sozialen Einrichtungen wurden neuartige Versorgungskonzepte, moderne Schulungskonzepte und digitale Tools in der Praxis erprobt.
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    Wie können digitale Tools sinnvoll unterstützen?


    Digitalisierung soll dabei nicht den persönlichen Kontakt und die Empathie der Arzt-Patienten-Beziehung ersetzen, sondern diese vielmehr unterstützen. Im Projekt wurde beispielsweise geschaut, welche Aufgaben ärztliches und nicht-ärztliches Personal übernehmen können, und wie sich digitale Tools sinnvoll einsetzen lassen, so Prof. Joachim Fischer. Ziel sei es, dass Ärztinnen und Ärzte wieder mehr Zeit mit den Patientinnen und Patienten verbringen können. "Unser Bundesland verfügt über viele gut ausgebildete junge Fachkräfte, auch im Gesundheitswesen. Wir brauchen einen Strukturwandel in der hausärztlichen Versorgung mit intelligenter Nutzung von Digitalisierung", betont er. 


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    Im Blick: gute hausärztliche Versorgung auf dem Land für alle Menschen


    Nach zwei Jahren Projektlaufzeit ziehen die Forschenden um Prof. Joachim Fischer ein positives Fazit. Man sei noch am Anfang, aber das Fernziel einer guten hausärztlichen Gesundheitsversorgung auf dem Land für alle Menschen sei erreichbar. Ebenso wichtig: Die Motivation vieler angehender Ärztinnen und Ärzte ist da, sich mehr mit dem Fach Allgemeinmedizin zu beschäftigen. Fischer: "Gerade auf dem Land ist die Hausarztpraxis, wenn es um Gesundheit geht, ein zentraler Knoten im sozialen Netz einer Gemeinde." 

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    Einleitung

    Hier können Sie spannende Einblicke in innovative Lösungen bei der Herstellung von Medikamenten und Medizinprodukten gewinnen!

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    Mehr Details zum Thema Produktion erfahren

    Die Modellprojekte direkt entdecken

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    Wie bleiben wir wettbewerbsfähig?


    Baden-Württemberg ist bekannt für seine starke Gesundheitsindustrie: In Baden-Württemberg gibt es neben einer Vielzahl an kleinen und mittleren Unternehmen auch große globale Unternehmen und Hidden Champions. Rund 1.000 Biotech-, Medtech- und Pharmaunternehmen forschen, entwickeln und produzieren innovative Arzneimittel und Medizinprodukte. Um im internationalen Wettbewerb bestehen zu können, ist es notwendig, das Potenzial der Digitalisierung für die Entwicklung neuer Prozesse und Geschäftsmodelle zu nutzen. Gleichzeitig sind konkrete Bedürfnisse aus der Patientenversorgung in enger Zusammenarbeit mit Forschung und Gesundheitswesen anzugehen.
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    Produktion in Baden-Württemberg

    Pioniergeist wird in Baden-Württemberg großgeschrieben. Das Land sorgt für beste Voraussetzungen bei Innovation und Technologietransfer für Start-ups, Mittelständler und Großkonzerne, indem es die Zusammenarbeit im Gesundheitsbereich und eine Gründerkultur fördert. Darüber hinaus unterstützt die Landesregierung gezielt bei bürokratischen Hemmnissen und regulatorischen Anforderungen – auf nationaler und internationaler Ebene.

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    Forschung Backstage

    Erfahren Sie mehr über ausgewählte Projekte mit Pioniercharakter in der Produktion von Medikamenten und Medizinprodukten. 
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    Zelltherapeutika
    vor Ort herstellen

    Wie lassen sich neuartige Zelltherapeutika weniger aufwändig und kostengünstiger als heute, aber mit hoher Qualität vor Ort im Krankenhaus herstellen? Als Kooperation von Krankenhaus, Uniklinikum und Pharmaunternehmen werden im Projekt ProCell dezentrale Produktionseinheiten entwickelt, die langfristig Spitzenbehandlungen bei allen Patientinnen und Patienten ermöglichen.

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    Medizintechnik-Firmen mit Künstlicher Intelligenz vertraut machen

    Künstliche Intelligenz kann kleinen und mittelständischen Medizintechnikunternehmen bei der Weiter- oder Neuentwicklung von Medizinprodukten helfen. Beim Umgang damit unterstützt das Anwendungszentrum für Intelligente Maschinen in der Medizintechnik (ANIMMED).

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    Den Mittelstand bei regulatorischen Anforderungen unterstützen

    Regulatorische Anforderungen insbesondere auf europäischer Ebene stellen vor allem für die kleinen und mittleren baden-württembergischen Unternehmen, beispielsweise der Medizintechnik-Branche, eine Herausforderung dar. Ein neu geschaffenes Kompetenzzentrum schafft die Infrastruktur und den Rahmen für gezielte Unterstützung und Beratung bei der Umsetzung der Regularien.


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    Weiterführende Links

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    Gesundheitswirtschaft ist ein wichtiger Standortfaktor


    Die Gesundheitswirtschaft ist für Baden-Württemberg von herausragender Bedeutung. Im Jahr 2021 wuchs die Branche überdurchschnittlich und die Bruttowertschöpfung (BWS) der Gesundheitswirtschaft in Baden-Württemberg hat gegenüber dem Vorjahr preisbereinigt um 4,3 Prozent zugenommen. Sie liegt damit über der Gesamtwirtschaft in Baden-Württemberg (3,4%) (Quelle: Statistisches Landesamt BW) 
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    Jeder achte Erwerbstätige arbeitet in der gewerblichen Gesundheitswirtschaft


    Im Jahr 2021 gab es in Baden-Württemberg zudem rund 800.800 Erwerbstätige in der gewerblichen Gesundheitswirtschaft. Das bedeutet, dass in Baden-Württemberg in der Querschnittsbranche Gesundheitswirtschaft jeder achte Erwerbstätige beschäftigt ist (12,7 Prozent). In der Gesundheitswirtschaft stieg die Zahl der Erwerbstätigen 2021 um rund 25.100 Personen beziehungsweise 3,2 Prozent an. Hinzukommen weitere Beschäftigte im Gesundheitswesen wie Versorgung, Pflege und Rehabilitation, so dass die Zahl aller im Gesundheitsbereich Arbeitenden in Baden-Württemberg bei über einer Mio. liegt. 
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    „Die vorliegenden Zahlen zeigen erneut schwarz auf weiß, dass die Gesundheitswirtschaft in Baden-Württemberg ein besonders starker Wirtschaftszweig innerhalb der Gesamtwirtschaft ist. Sie spiegeln die hohe Bedeutung für unser Land wider. Die zahlreichen Initiativen der Landesregierung insbesondere im Forum Gesundheitsstandort mit innovativen Forschungsprojekten in zwei Förderrunden zu je 50 Millionen Euro in den vergangenen Jahren tragen zu diesem Erfolg bei. Ebenso die starke Unterstützung der Unternehmen beispielsweise bei der Bewältigung regulatorischer und industriepolitscher Herausforderungen.“


    Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Touristik, Land Baden-Württemberg
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    „Gerade in der aktuellen Zeit zeigt sich, wie wichtig eine funktionierende Gesundheitsindustrie ist. Durch den offenen Austausch im Forum wird es gelingen, den Gesundheitsstandort Baden-Württemberg zukunftsfähig weiterzuentwickeln. Ziel muss es sein, die Rahmenbedingungen in Deutschland und der EU so weiterzuentwickeln, dass der Standort für unsere Gesundheitsindustrie auch noch in Zukunft attraktiv ist. Die Vielfalt der Gesundheitsversorgung und die Innovationskraft der Gesundheitswirtschaft kommt den Menschen in Baden-Württemberg direkt zugute.“


    Carola Maute-Stephan, Verband der Chemischen Industrie e.V. & Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e.V.
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    Tumorerkrankungen: Hoffnung liegt auf Therapie mit CAR-T-Zellen
      

    Mehr als 430.000 Menschen erhalten weltweit jährlich die Diagnose Blutkrebs. Weitere 500.000 erkranken weltweit an Non-Hodgin-Lymphomen, bösartigen Erkrankungen des lymphatischen Systems. Darunter sind viele Formen, bei denen Chemotherapie und Stammzellspende versagen. „Rund ein Viertel dieser vortherapierten Patienten können von einer Therapie mit CAR-T-Zellen profitieren“, erläutert Prof. Dr. med. Michael Schmitt, Leiter der GMP-Core-Facility am Universitätsklinikum Heidelberg. 
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    Mit körpereigenen Zellen Krebs bekämpfen


    Dabei werden körpereigene Immunzellen der Patient/-innen gentechnisch so verändert, dass sie mit speziellen Rezeptoren ausgestattet werden und anschließend als CAR-T-Zellen die Krebszellen gezielt angreifen und vernichten können. Zwar können heute schon viele Unikliniken diese hoch-spezifischen CAR-T-Zelltherapeutika herstellen, doch laufen die Produktionsprozesse – da abgeleitet aus der Forschung – noch sehr manuell ab, sind dadurch zeitaufwändig und kostspielig.
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    Längst überfällig: automatisierte CAR-T-Zelltherapeutika-Produktion
     

    „Die Automatisierung der CAR-T-Zelltherapeutika-Produktion ist längst überfällig. Nicht nur aus Kosten- und Qualitätsgründen. Sie wird künftig den Innovationsprozess erleichtern“, sagt Prof. Dr. Walter E. Aulitzky, Chefarzt der Abteilung Onkologie, Hämatologie und Palliativmedizin am Robert-Bosch-Krankenhaus in Stuttgart und Partner im Projekt ProCell. Hinzu komme: Oft würden die Zellen in industriellen Zentren, zum Teil in Übersee und damit fern der Patienten hergestellt.
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    Im Rahmen des ProCell-Projekts wird nun eine dezentrale, automatisierte Anlage, die sogenannte „ProCell for Patient”-Anlage, entwickelt. „Unser Ansatz ist es, durch Automatisierung dieser Herstellungsprozesse es Forschungseinrichtungen zu ermöglichen, selbst Zelltherapien weiterzuentwickeln und damit einerseits die Forschung auf diesem Gebiet zu beschleunigen und andererseits diese neuen Therapieformen näher an die Betroffenen zu bringen", sagt Prof. Dr. Walter E. Aulitzky, Chefarzt der Abteilung Onkologie, Hämatologie und Palliativmedizin am Robert-Bosch-Krankenhaus in Stuttgart, Projektpartner ProCell.

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    Automatisierte Anlage reduziert Aufwand deutlich


    "Die patientennahe Herstellung von Zelltherapien wird dazu beitragen, allen Betroffenen diese Therapieformen zur Verfügung stellen zu können”,
    ist sich Aulitzky sicher. Zudem könnte eine solche Anlage helfen, die Stundenzahl, die qualifiziertes Personal heute mit der Herstellung von CAR-T-Zellen beschäftigt sei, um mindestens 50 Prozent zu reduzieren, erläutert Jürgen Rothbauer, Geschäftsführer beim Projektpartner Optima Pharma.
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    Vorführmodell aufgebaut
     

    Inzwischen haben die Forschenden ein Vorführmodell der Anlage aufgebaut – im Maßstab 1:1 – das ab Sommer 2022 im Robert-Bosch-Krankenhaus in Stuttgart zu sehen sein wird. Doch die Entwickler denken bereits weiter: „Im Moment ist geplant, dass unsere Anlage Anfang 2023 technisch abgenommen werden kann“, sagt Rothbauer. Die ersten Testläufe mit humanem Testmaterial sind für das dritte Quartal 2023 angesetzt. Für Rothbauer ein wichtiger Meilenstein in der Versorgung mit innovativer Präzisionsmedizin: „Für die maßgeschneiderte Behandlung tausender betroffener Krebspatientinnen und -patienten wird dann ein neues Kapitel aufgeschlagen.“
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    Gezielte Unterstützung
     

    Das Anwendungszentrum unterstützt die Unternehmen gezielt an den entscheidenden Punkten der KI-Anwendung für Medizinprodukte. Hierzu zählen Technologieberatung und -training, klinische Anwendungs- und Machbarkeitsuntersuchungen, der Zugang zu Trainingsdaten, Umgang mit den Regularien oder als spezialisierte Ressource die Unterstützung des unternehmenseigenen Entwicklerteams.
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    Enge Verzahnung mit Partnern auf dem Mannheimer Campus
     

    Möglich macht dieses Komplett-Angebot die Lage des Zentrums auf dem Campus der Universitätsmedizin Mannheim (UMM): Mit seinen Einrichtungen ist ANIMMED eng verzahnt; auch arbeitet es intensiv zusammen mit dem Heinrich-Lanz-Zentrum (HLZ), das auf die Datengewinnung aus klinischen Quellen spezialisiert ist, sowie mit der Fraunhofer-Projektgruppe für Automatisierung in der Medizin und Biotechnologie (PAMB). Diese ist erfahren als KI-Anwendungsentwickler und betreibt das Mannheimer Medical Transfer Centers M2TC.
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    Drei Beispiele im Überblick
       

    Das ANIMMED-Zentrum arbeitet aktuell an mehreren Medizintechnik-Demonstratoren, um mögliche KI-Anwendungen zu veranschaulichen. Hier ein paar Beispiele im Überblick:  

    • Autonome Aorten-Arterien-Navigation Ein Katheter-Roboter, der sich mittels maschinellen Lernens selbstständig durch Gefäße bewegt: Eingesetzt wird er beispielsweise bei der Behandlung oder auch der Vorbeugung von Herzinfarkten und Schlaganfällen. Das Ziel: Behandlungszeiten deutlich zu verkürzen und gleichzeitig die Sicherheit von Katheter-Eingriffen zu erhöhen.   
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    Weitere Beispiele sind: 
    • Intelligenter Vitalmonitor Hier misst ein kontaktloser Atemsensor respiratorische und kardiologische Daten und verarbeitet sie mittels KI. Eingesetzt werden kann der KI-Sensor beispielsweise bei Beatmungsgeräten – aufgrund seiner besonders schonenden Methode eignet er sich vor allem für die Beatmung von Frühgeborenen.    
    • KODIAN ist eine neuartige Bedienschnittstelle, die Sprache verarbeitet, um klinische Abläufe zwischen Patienten und Patientinnen und medizinischem Personal zu optimieren und die Digitalisierung des Gesundheitswesens voranzutreiben.

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    Und wie steht’s um die Marktchancen?
       

    Doch bei ANIMMED geht es nicht nur um Technik und Algorithmen. Die KI-Profis beraten die KMU auch hinsichtlich der Marktchancen, machen mögliche Stakeholder aus, planen Projekte, erarbeiten Kommunikationsstrategien. Mit „überschaubarem Aufwand und in einem absehbaren Zeitraum Methoden der KI zu nutzen”, dazu sollen die kleinen und mittelständischen Unternehmen befähigt werden. In Baden-Württemberg – aber vielleicht auch einmal darüber hinaus.
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    Gezielte Unterstützung für KMU


    Die Verordnungen über Medizinprodukte (MDR) und In-vitro-Diagnostika (IVDR) stellen Medizintechnik- und Diagnostik-Unternehmen vor große Herausforderungen. Um sie gezielt zu unterstützen, wird aktuell das MDR- & IVDR-Kompetenzzentrum aufgebaut. Hier werden der Wirtschaft Beratungs- und Entwicklungskapazitäten zur Verfügung gestellt, um – insbesondere bei neuen, innovativen Produkten – bei der Erfüllung der regulatorischen Anforderungen zu unterstützen.
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    Anlaufstelle für Dienstleistungen


    Das Zentrum dient auch als Anlaufstelle zur Vermittlung benötigter Dienstleistungen. Gerade bei innovativen Produkten sind Prüfmethoden und -standards nicht vorhanden, die zur Einhaltung der neuen Richtlinie aber dringend benötigt werden. Die Entwicklung dieser Methoden und Standards ist eine zentrale Aufgabe des Zentrums. „Die Methodenentwicklung für und Prüfung von Medizinprodukten ist fest am NMI verankert,“ erklärt Dr. Hanna Hartmann, Leiterin des Bereichs Biomedizin und Materialwissenschaften am NMI, „Diese Kompetenzen können nun gebündelt und Unternehmen noch besser zugänglich gemacht werden.“
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    Einleitung

    Hier erfahren Sie mehr über Initiativen und Projekte, die sich mit dem Fachkräftebedarf im Gesundheitswesen und innovativen Ausbildungskonzepten in dem Bereich beschäftigen. 

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    Was macht Gesundheitsberufe attraktiv?

    Der Gesundheitsbereich beschäftigt mit über einer Million Beschäftigten so viele Fachkräfte wie keine zweite Branche im Land. Es gibt wenige Berufe, die sinnstiftender und verantwortungsvoller sind als diejenigen, die Gesundheit und Wohl der Bürgerinnen und Bürger sicherstellen und verbessern. Neben dem Bewusstsein, an systemrelevanter Stelle tätig zu sein, eröffnen sich im Gesundheitsbereich vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten in den Bereichen Versorgung, Forschung und Industrie. Darüber hinaus bieten Gesundheitsberufe die Chance, mit neuen Technologien die Zukunft der Medizin mitzugestalten.
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    Fachkräfte & Berufe in Baden-Württemberg

    Mit neuen Konzepten entwickelt das Land die Aus- und Weiterbildung der Gesundheitsberufe für den digitalen Wandel weiter, vor allem in Bereichen mit hohem Bedarf wie der Pflege. Neben der Stärkung der digitalen Gesundheitskompetenz in den Lehrinhalten stellt Baden-Württemberg auch das vernetzte, bereichsübergreifende Arbeiten in den Mittelpunkt seiner Förderungen.

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    Forschung Backstage

    Ob Virtual Reality oder digitale Plattformen – auch in der Ausbildung von Fachkräften kommen ganz neue Ansätze zum Einsatz. Entdecken Sie hier beispielhaft, was in Baden-Württemberg bereits erprobt wird!
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    Berufliche Fertigkeiten mit Virtual Reality trainieren

    Simulationsgestütztes Lernen ist in gesundheitsbezogenen Studiengängen auf dem Vormarsch. Im „xR Skills Lab“ wird sogenannte Mixed Reality (xR) erprobt, in der virtuelle Abläufe geübt werden können – beispielsweise chirurgische Eingriffe oder Tätigkeiten in der Patientenhygiene. Ein neuer Weg könnte dabei der Einsatz von Virtual Reality sein, eine Weiterentwicklung der häufig teuren Trainings in Skills Labs. Die Hochschule Furtwangen erprobt den Einsatz der VR-Brille in der Pflegeausbildung und sagt: Damit könnte künftig – ohne immense Kosten – die Patientensicherheit gestärkt und vielleicht sogar der Pflegekräftemangel ein Stück weit gemildert werden.

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    Vernetzung für ärztliche Ausbildung

    Was brauchen Regionen, um eine gute ärztliche Ausbildung zu gewährleisten? Diese Fragestellung wird in fünf Modellregionen bearbeitet. Digitale Plattformen werden mit regionalen Teams kombiniert, um die Erfahrung aus der Hochschule mit der praktischen Expertise der Allgemeinmedizin vor Ort zu vernetzen.

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    Hilfe für ein selbstbestimmtes Leben

    Im Alter in den eigenen vier Wänden leben: Bei diesem Wunsch setzt das Innovations- und Kompetenzzentrum Hauswirtschaft Baden-Württemberg an. Denn hauswirtschaftlich geschulter Fachkräftenachwuchs und Weiterqualifizierung sind Schlüsselfaktoren für ein selbstbestimmtes Leben.

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    Weiterführende LInks

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    Gesucht: Qualifizierte Mitarbeitende!


    Ein leistungsfähiges Gesundheitssystem im Land braucht qualifizierte und motivierte Mitarbeitende. Voraussetzung dafür sind Ausbildungs-, Studien- und Weiterbildungsangebote, deren Curricula auf die neuen Strukturen und praktischen Bedarfe der Gesundheitsversorgung ausgerichtet sind. Dafür sind eine interprofessionelle Zusammenarbeit und umfassende Kompetenzen in der fortschreitenden Digitalisierung elementar. Um dem Fachkräftemangel zu begegnen, muss zudem frühzeitig die Begeisterung für Gesundheitsberufe geweckt werden.
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    Fachkräftegewinnung ist eine Herausforderung


    Ob in der Hausarztpraxis, im Industrieunternehmen, beim Mittelständler, im Krankenhaus oder in der Wissenschaft – der Bedarf an Fachkräften ist groß und stellt eine wichtige Herausforderung für die Zukunft dar. Das hat auch eine Umfrage zum Gesundheitsstandort belegt, in der die Bürgerinnen und Bürger nach ihrer Einschätzung gefragt wurden. Demnach sehen sie Baden-Württemberg aktuell als sehr gut aufgestellt im internationalen und nationalen Vergleich. Als Stärke werden die hohe Qualität der Versorgung und die hohe Fachkompetenz in der Spitzenmedizin gesehen. Einig war sich die Mehrheit aber auch, dass das Thema Ausbildung und Gewinnung von Fachkräften am Gesundheitsstandort ganz oben auf der politischen Agenda stehen sollte.

    Hier geht's zu den Ergebnissen der Umfrage
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    „Am Gesundheitsstandort Baden-Württemberg treffen Erfindergeist, Wirtschaftskraft, eine sehr gute Gesundheitsversorgung und exzellente Wissenschaft zusammen. Gut ausgebildete Fachkräfte in Medizin und Lebenswissenschaften sind dabei zwingende Voraussetzung dafür, auch in Zukunft diese ausgezeichnete Versorgung zu halten und die Diversifikation der Wirtschaft weiter voranzubringen. Deshalb unternehmen wir einen gemeinsamen politischen Kraftakt, um die Attraktivität dieser Berufsfelder noch weiter zu steigern und bekannter zu machen.“


    Theresia Bauer, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und KunstLand Baden-Württemberg
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    „Wir wollen die Gesundheitsfachkräfte für die Digitalisierung in Gesundheit und Pflege fit machen. Digitale Angebote stärken den Gesundheitsstandort Baden-Württemberg und können zur Entlastung des medizinischen Personals beitragen. Durch den gezielten datenschutzkonformen Einsatz von Künstlicher Intelligenz können ärztliche Diagnosen unterstützt und mögliche Behandlungsoptionen besser eingeschätzt werden. Die Digitalisierung im Gesundheitswesen erfolgt dabei immer zum Wohl der Patientinnen und Patienten.“


    Manfred LuchaMinister für Soziales, Gesundheit und Integration, Land Baden-Württemberg
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    Simulationsgestütztes Lernen – nah an der Realität
     

    So akademisch die Medizin- und Pflegeausbildung auch ist — das praktische Training von Fertigkeiten spielt eine mindestens ebenso wichtige Rolle: Patienten lagern, untersuchen, Sekrete absaugen, Katheter anlegen. All diese Schritte wollen geübt sein. Zuletzt hat sich zur Vorbereitung und zur Entlastung der praktischen Ausbildung das simulationsgestützte Lernen etabliert: In sogenannten Skills Labs werden psychomotorische Fähigkeiten und Kontextwissen durch wiederholtes praktisches Üben vermittelt.
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    Trotz positiver Effekte nur langsame Verbreitung
     

    Die Erfahrungen mit simulationsgestütztem Lernen sind sehr gut: Vor allem international konnten bereits deutliche positive Effekte durch diese Lernform gezeigt werden. Dennoch ist sie in Deutschland rar. Der Grund: Skills Lab benötigen viel Raum und Personal, die Ausstattung ist teuer: Simulationspuppen, an denen die Patientenversorgung geübt werden kann, kosten beispielsweise zwischen 20.000 und 80.000 Euro. Die Lösung könnten nun Trainingsformate sein, die Virtual Reality (VR) mit einbeziehen.
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    VR-Training — wie funktioniert das?
     

    An der Hochschule Furtwangen entwickeln Forschende derzeit virtuelle Realitätssimulationen (hier mehr erfahren), in denen pflegerische Skills per VR-Brille gelernt und geübt werden können. Christian Plotzky, akademischer Mitarbeiter am hier ansässigen Institut „Mensch, Technik und Teilhabe” (IMTT), erklärt, wie es funktioniert.

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    Könnte VR-Training helfen, den Pflegekräftemangel zu beheben?
     

    "Ja, das wäre denkbar. Denn ein solches Training kann auch die Attraktivität der Pflegeausbildung erhöhen", meint Barbara Loessl, ebenfalls akademische Mitarbeiterin am IMTT der Hochschule. Und eine weitere Hoffnung treibt sie an.

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    Ein Projekt gegen den Ärztemangel auf dem Land

    Wie in der ganzen Republik stagniert auch in Baden-Württemberg die Entwicklung in der landärztlichen Versorgung. Der Grund: Immer weniger junge ÄrztInnen können sich vorstellen, auf dem Land zu arbeiten. Dagegen will Dr. Thorsten Doneith, Facharzt für Allgemeinmedizin und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Uniklinikum Tübingen, mit seinem Projekt angehen: „Wir möchten Studierende, die sich auf regionale Besonderheiten einlassen wollen und Interesse an einer späteren Tätigkeit in ländlichen Regionen haben, bestärken und für diese besondere Aufgabe auch besonders qualifizieren.”
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    Die Liebe zur Medizin auf dem Land entdecken helfen
     

    Auf dem Land habe die Medizin „viel Praktisches”, sagt Doneith, agiere sehr nah am Patienten und lebe von der engen Interaktion mit den Niedergelassenen. Das habe einen ganz besonderen Reiz, findet Doneith – den er nun auch den Studierenden vermitteln will. Gemeinsam mit der Modellregion Calw im Nordschwarzwald entwickelt Thorsten Doneith ein Profil, das die Region über verschiedene Ausbildungsmodule in das Medizinstudium integriert und durch digitale Lehrinhalte ergänzt wird. Das Ziel: Die Studierenden sollen die örtlichen Versorgungsstrukturen besser kennen- und dabei möglichst auch: schätzen lernen.

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    Das Projekt könnte Schule machen
     

    Für sein Projekt arbeitet Thorsten Doneith mit dem Landratsamt, verschiedenen Kliniken, aber auch mit den niedergelassenen Kollegen vor Ort zusammen. Im Oktober 2022 geht es los: Dann wird das Wahlpflichtfach „Das volle Leben – Begegnungen mit Patient*innen und Expert*innen vor Ort” als erstes Modul starten. „Weitere Module wie Famulaturen und Blockpraktika bei lokalen Partnern vor Ort werden für unsere Studierenden folgen”, sagt Doneith. Doch der Projektkoordinator denkt bereits darüber hinaus: „Für die weitere Zukunft ist unser Ziel, dass die entwickelten Strukturen und Formate auf andere unterversorgte Regionen übertragen werden.” 

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    Hauswirtschaft als Schlüssel für selbstbestimmtes Leben im Alter

    Der demografische Wandel und das Bedürfnis der Menschen nach selbstbestimmtem Leben in der Häuslichkeit bis ins hohe Alter machen die Hauswirtschaft zunehmend zu einer Schlüsseldisziplin für eine bedarfsgerechte und qualitativ hochwertige Versorgung von Menschen mit Hilfe-, Unterstützungs- und Pflegebedarf. Entsprechend werden auch immer mehr qualifizierte Fachkräfte gebraucht, bei denen heute bereits ein deutlicher Engpass besteht.
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    Hauswirtschaft als Basis der Gesundheitsversorgung

    Im Gesundheitsbereich ermöglicht die Hauswirtschaft überhaupt erst ein Funktionieren des Gesundheitswesens. Sie ist zuständig für Hygiene in Krankenhäusern und sozialen Einrichtungen, für die Beschaffung von persönlicher Schutzausrüstung und vor allem dafür, dass (weiterhin) alle Patientinnen und Patienten sowie Bewohnerinnen und Bewohner in Pflegeheimen versorgt sind.
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    Fachkräftenachwuchs qualifizieren und Versorgung optimieren

    Das Projekt "Innovations- und Kompetenzzentrum Hauswirtschaft" zielte darauf ab, Konzepte und Maßnahmen zu entwickeln, wie der Fachkräftenachwuchs und die Weiterqualifizierung, die Optimierung der Ressourcen in der gesundheitlichen Versorgung und die Vernetzung der Akteure im Gesundheitssektor gefördert und nachhaltig genutzt werden können.
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    Koordinierungsstelle Hauswirtschaft beginnt Arbeit

    Anfang Mai 2022 hat nun die Koordinierungs- und Vernetzungsstelle Hauswirtschaft im Diakonischen Werk Württemberg ihre Arbeit aufgenommen. Das Projekt entwickelt die Aktivitäten zur Förderung der Hauswirtschaft weiter, die im Diakonischen Werk Württemberg in den vergangenen Jahren erfolgreich vorangetrieben worden sind und richtet diese neu aus. 
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    Einleitung

    Hier erfahren Sie mehr über die Rolle von Gesundheitsdaten in Therapie und Diagnostik und an welchen neuen digitalen Lösungen in Baden-Württemberg gearbeitet wird. 

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    Was nützen Daten meiner Gesundheit?

    Dank neuer Technologien wie Künstlicher Intelligenz, Telemedizin und der Verknüpfung unterschiedlicher Datenbanken zu Big Data lassen sich Gesundheitsdaten im großen Stil für das Patientenwohl nutzen und auswerten. Das kommt nicht nur der Erforschung von Krankheiten und der Entwicklung von maßgeschneiderten Therapien zugute, sondern auch dem Versorgungsalltag in Klinik und Praxis. Kurz gesagt: Die digitale Erfassung und Vernetzung von Gesundheitsdaten machen enorme Fortschritte in der Medizin innerhalb kürzester Zeit möglich. Damit starten wir in eine neue Ära der Medizin.
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    Daten & Digitalisierung in Baden-Württemberg

    Baden-Württemberg geht voran bei der Verbesserung der Nutzung von Gesundheitsdaten. Denn nur mit der rechtlichen, technischen und organisatorischen Infrastruktur kann das Potenzial der Digitalisierung für die medizinische Versorgung ausgeschöpft werden. Dieses Ziel geht das Land strategisch an – mit einer Roadmap Gesundheitsdatennutzung. Dabei werden alle Beteiligten eingebunden und Lösungen entwickelt, die starke europäische Standards zu Datenschutz und -sicherheit mit der Entwicklung der umfassenden Erfassung und Vernetzung von Patientendaten vereinen.

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    Forschung Backstage

    Entdecken Sie ausgewählte Modellprojekte im Land, die durch den Einsatz digitaler Lösungen die Gesundheitsversorgung voranbringen – ob bei der Operationsplanung, der Behandlung von Patientinnen und Patienten über die Distanz oder im Kampf gegen multiresistente Keime. 
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    Erfolgsfaktoren einer OP richtig einschätzen

    Der sogenannte „Kognitive medizinische Assistent“ zeigt mithilfe von Künstlicher Intelligenz die Wahrscheinlichkeit von Komplikationen bei chirurgischen Operationen auf. Mit dieser Datengrundlage können Medizinerinnen und Mediziner viel besser klinische Entscheidungen treffen.

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    Digitale Fernüberwachung von COVID-19

    Die COVID-19-Pandemie hat verdeutlicht, dass die Telemedizin eine zentrale Rolle bei der medizinischen Fernüberwachung von Erkrankten spielt. Durch „Remote Patient Monitoring (RPM) Systeme“ kann der Zustand von Risikogruppen, Infizierten und Erkrankten in ihrer häuslichen Umgebung begleitet und kontrolliert werden.

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    Keine Chance für multiresistente Keime

    Antibiotikaresistente Krankheitserreger breiten sich weltweit aus. Wenn diese Epidemie nicht gebremst wird, könnten 2050 mehr Menschen an nicht behandelbaren bakteriellen Infektionen sterben als an Krebs. Das Projekt "Initiative Patientensicherheit BW" hat multiresistenten Krankenhauskeimen den Kampf angesagt – durch die Entwicklung einer landesweiten Dateninfrastruktur unter Beteiligung von Uniklinken, Krankenhäusern und Krankenkassen.

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    Weiterführende Links

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    Umfrage: Bevölkerung ist offen für digitale Angebote


    Die Bevölkerung in Baden-Württemberg steht digitalen Angeboten in der Medizin offen gegenüber. Das hat eine repräsentative Befragung von mehr als 1.100 Bürgerinnen und Bürgern sowie Fachkräften des Gesundheitsbereichs aus Baden-Württemberg ergeben. Diese wurde im März 2022 durchgeführt. Im Juni wurden die Daten dazu veröffentlicht. 
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    Ausgewählte Ergebnisse der Umfrage


    Das Potenzial der Digitalisierung wird als hoch eingeschätzt:  87 Prozent der Befragten gaben in der Umfrage an, zukünftig digitale Angebote nutzen zu wollen. Anwendungen wie das e-Rezept und die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung stoßen auf große Akzeptanz bei der Bevölkerung. Weitere 34 Prozent zeigten sich zudem offen für die digitale Medizin.

    Ausführliche Ergebnisse der Umfrage gibt es hier
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    „Baden-Württemberg macht's vor! Für uns in der Gesundheitswirtschaft ist es Bestätigung und Ansporn zugleich, wenn wir sehen, wie positiv die Bürgerinnen und Bürger Baden-Württembergs gegenüber der Digitalisierung in der Medizin eingestellt sind und dass sie den Beitrag der Wirtschaft für die Gesunderhaltung von Menschen und die Wertschöpfung im Land schätzen. Diese Grundhaltung der Bürgerinnen und Bürger Baden-Württembergs braucht ganz Deutschland: für mehr Fortschritt und mehr Innovation. Als Sprecher der Wirtschaft fühle ich mich darin bestätigt, dass wir mit dem Forum die richtigen Maßstäbe für die beste Versorgung der Menschen in Baden-Württemberg und Deutschland setzen.“


    Prof. Hagen Pfundner, Vorstand Roche Pharma AG
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    Häufige Komplikationen während oder nach OPs
     

    Operationen sind heute so sicher wie nie: Zum einen haben sich die OP-Techniken verbessert, zum anderen ist die begleitende Betreuung umfassender als beispielsweise vor 20 Jahren. Dennoch treten bei vielen OP-Patienten teils gravierende Komplikationen auf: Nachblutungen, Thrombosen und Wundinfekte oder auch Herzinfarkte oder Niereninsuffizienzen gehören dazu. Noch werde nicht ausreichend verstanden, wie und warum es bei manchen Patienten zu solchen Komplikationen komme, sagt Dr. Jan Larmann, Leitender Oberarzt der Universitätsklinik für Anästhesiologie in Heidelberg. Dabei wäre gerade das hilfreich: Patienten mit einem besonders hohen Risiko könnten vor der OP erkannt und besser geschützt werden.
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    Die Lösung liegt bei den Patientinnen und Patienten
      

    Der Schlüssel zu einer besseren Versorgung, so Larmann, liege in den Patientinnen und Patienten selbst. 

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    Die Daten brauchen erst eine Struktur
     

    Seit März 2020 arbeitet Anästhesist Larmann gemeinsam mit Heidelberger Wissenschaftlern an der Entwicklung eines „Kognitiven Medizinischen Assistenten (KoMed)“, der die im Umfeld von Operationen generierten Daten systematisch erfassen und mit Hilfe von Algorithmen auswerten soll: „Mich motiviert das Wissen, das wir jetzt zum ersten Mal in der Geschichte der Medizin die technischen Möglichkeiten und die notwendigen Rechenkapazitäten haben, um die Fülle der verfügbaren Informationen wirklich umfassend zu analysieren.”     
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    Medizinische Informationen strukturieren


    Doch um aussagekräftige Ergebnisse zu bekommen, müssen zunächst Vorkehrungen getroffen werden: Die medizinischen Informationen in Krankenhäusern sind oft archivarisch gespeichert, aber nicht so, dass man sie einfach miteinander vergleichen könnte. Das ist aber nötig, um bestimmte Zusammenhänge zu erkennen. Deshalb überführen die IT-ExpertInnen des Universitätsklinikums Heidelberg alle wesentlichen Daten zunächst in ein strukturiertes Format, was eine Analyse später erlaubt. Auch die Serverkapazitäten werden dafür weiter aufgebaut. Zudem arbeiten die Entwickler an einer App, die die Interaktion zwischen Arzt und Patient außerhalb des Krankenhauses erleichtern soll.
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    Erste Studie mit 600 Teilnehmern
     

    Zum ersten Mal zum Einsatz kommt der KI-Ansatz an der Chirurgischen Universitätsklinik in Heidelberg: Hier führen das Studienzentrum der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie und die Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie eine klinische Studie an 600 Patienten durch, die sich Hochrisiko-Operationen wie größeren Baucheingriffen oder gefäßchirurgischen Operationen unterziehen. Dabei werden vor allem Routinedaten wie Laborwerte, radiologische Bilder, EKGs oder Lungenfunktionswerte erfasst, die das Institut für Medizinische Biometrie und Informatik mittels Big Data analysiert.
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    Tiefgehende Analyse mithilfe von Partnern
       

    Das Besondere: Auch aktuelle Daten aus dem OP-Geschehen werden erfasst. „Während einer Operation passieren viele einzelne Schritte, die dazu führen, dass sich das Risiko des Patienten verändert“, erläutert Larmann. Durch Unterstützung der Philips Medizin Systeme Böblingen GmbH, die Monitoring-Systeme herstellt, wird die fortlaufende, strukturierte Speicherung von beispielsweise Blutdruck, EKG und Sauerstoffsättigung ermöglicht. Nachfolgend können dann die gesamten Messkurven, das heißt, die Veränderungen und nicht nur Einzelwerte, analysiert werden. 
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    Digitale Bilder analysieren


    Weitere Kooperationspartner sind die KARL STORZ SE & Co. KG, deren Endoskope digitale Bilder liefern, und die Mint Medical GmbH, die radiologische Bilder so verarbeitet, dass sie für Big Data-Analysen genutzt werden können. Postoperativ werden die Patientinnen und Patienten drei Monate lang beobachtet.
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    Das Ziel: Muster erkennen, Patienten schützen
     

    Nach Ende der Studie soll der „Kognitive Medizinische Assistent“ aus all den Daten Muster erkennen und Zusammenhänge aufdecken können: Welche Patienten mit welchen Werten erlitten welche Komplikation? Welche Rolle spielten dabei einzelne Schritte während des Eingriffs? Daraus, so die Hoffnung, lassen sich Prophylaxe-Strategien für künftige Operationen entwickeln und Risiken während der Eingriffe besser abschätzen. Dieses Analyseverfahren könnte zudem auch über die Grenzen Baden-Württembergs hinaus angewendet werden. Jan Larmann ist zuversichtlich.

    Zum Anhören Play klicken. Ein Videoporträt steht auf der nächsten Seite.  

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    Patientinnen und Patienten aus der Ferne begleiten


    Sogenannte Remote Patient Monitoring Systeme (RPM) erlauben es, den Zustand von Risikogruppen, Infizierten und Erkrankten auch von der Ferne aus zu begleiten und zu kontrollieren. Diese engmaschige und flächendeckende medizinische Kontrolle erfolgt per App oder bei Pflegebedürftigen automatisch durch einen Telefonserver. Es werden dabei Vitalparameter wie Puls, Atemfrequenz, Körpertemperatur und Allgemeinzustand sowie Sauerstoffsättigung erhoben. Der zuständige Arzt oder das Gesundheitsamt können diese Daten auf einer übersichtlichen Benutzeroberfläche einsehen. Der Datenschutz bleibt dabei zu jedem Zeitpunkt gewahrt.
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    COVID-19-Erkrankte überwachen


    Mit dem RPM-Projekt werden Hausärztinnen und -ärzte und von COVID betroffene Bürgerinnen und Bürger mit digitalen RPM-Systemen ausgestattet und zur ambulanten Fernüberwachung angelernt. Damit können COVID-19 Patientinnen und Patienten und Risikogruppen frühzeitig entweder in die klinische Versorgung oder in den Lebensalltag überführt werden. Für Bürgerinnen und Bürger in Baden-Württemberg werden solch digitalen Möglichkeiten auf diese Weise flächendeckend zugänglich gemacht – auch in Pflegeheimen.
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    "Wir wollen in Baden-Württemberg eine flächendeckende digitale, ambulante Patientenüberwachung anbieten. So entlasten wir das Gesundheitssystem, weil für die behandelnden niedergelassenen Ärzte besser erkennbar ist, wann einer ihrer Patienten in die stationäre Behandlung aufgenommen werden muss oder als geheilt gelten kann“
    , sagt Prof. Dr. Oliver G. Opitz, Leiter der Koordinierungsstelle Telemedizin Baden-Württemberg, der Universitätsmedizin Mannheim an der Medizinischen Fakultät Mannheim der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg.
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    Komplexe Situation bei Befall mit Keimen


    Das Problem mit multiresistenten Keimen ist komplex. Ständig tauchen neue Erregerstämme mit weiter zunehmenden Resistenzen auf und verbreiten sich – auch über verschiedene Krankenhäuser hinweg.  Dies gilt vor allem für Patientinnen und Patienten, die häufig verlegt werden müssen. Das erschwert die Verfolgung der Quellen von kritischen Keimen. Eine Drehscheibenfunktion kommt dabei den Universitätskliniken zu, da sie besonders hohe Zuweisungs- und Verlegungsraten haben. Leider wird die Besiedlung mit multiresistenten Keimen (MRE) bei der Aufnahme ins Krankenhaus derzeit oft nicht zuverlässig oder nur verspätet erfasst. Die Informationen über MRE-Befall werden nicht immer an die zuweisenden und nachsorgenden Einrichtungen in der Versorgungskette übermittelt. So können sich die Keime ungebremst weiterverbreiten.
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    Landesweite Dateninfrastruktur mit Schlüssel-Akteuren


    Die "Initiative Patientensicherheit BW" will dieser Problematik mit einem landesweiten Netzwerk von Schlüssel-Akteuren begegnen. Es etabliert erstmals für ein deutsches Bundesland eine landesweite Dateninfrastruktur zur Erfassung, Analyse und Kommunikation von MRE-relevanten Daten, um die Bevölkerung effektiver vor MRE-Keimen zu schützen und die besorgniserregenden epidemischen Trends umzukehren.
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    Netzwerk von Unikliniken 


    Vier Universitätskliniken in Freiburg, Heidelberg, Ulm und Tübingen identifizieren durch umfassendes Screening Keimträger, informieren nachsorgende Kliniken über den Besiedlungs/Infektionsstatus von Betroffenen  und charakterisieren sehr präzise Risikoerreger mit den neuesten wissenschaftlichen Methoden der Ganzgenomsequenzierung. Weitere Kliniken in Schlüsselpositionen in Baden-Württemberg können bei Bedarf in das Netzwerk integriert werden. Mit einer Krankenkassen wird ebenfalls kooperiert. 

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    Einleitung

    Hier entdecken Sie, an welchen Diagnostikmethoden im Land geforscht wird, warum das in der Medizin eine wichtige Rolle spielt und wie das mit der Personalisierten Medizin zusammenhängt. 

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    Mehr Details zum Thema Diagnostik erfahren

    Die Modellprojekten direkt entdecken

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    Welche Rolle spielt Diagnostik in der Personalisierten Medizin?

    Die Personalisierte Medizin ermöglicht es, für unterschiedliche Erkrankungen und für jede Patientin und jeden Patienten die individuell beste Behandlungsmethode zu finden. Voraussetzung dafür ist es, Krankheiten frühzeitig und präzise zu erkennen. Neuartige Diagnostikmethoden wie beispielsweise hochauflösende Bildverfahren sowie die Identifizierung und Nutzung molekularer und biologischer Muster sind ein zentraler Baustein der Personalisierten Medizin und ermöglichen einen großen Qualitätssprung. So kann die Analyse von Gewebeproben den Unterschied machen und dabei helfen, Operationen zielgerichteter und risikoärmer durchzuführen.
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    Diagnostik in Baden-Württemberg

    In Baden-Württemberg schaffen Medizinerinnen und Mediziner die Basis dafür, dass ganz neue Präventions-, Diagnostik- und Therapiestrategien ihren Weg in den Versorgungsalltag finden – in der Krebsmedizin, bei entzündlichen Erkrankungen, aber auch bei vielen anderen Volkskrankheiten. In den vom Land geförderten Modellprojekten geht es sowohl um die Analyse von Krankheitsverläufen als auch um neue diagnostische Marker, die eine Krankheit erkennen, bevor sie ausgebrochen ist. 

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    Forschung Backstage

    Auf den folgenden Seiten erhalten Sie einen Überblick zu ausgewählten Modellprojekten im Bereich Diagnostik in Baden-Württemberg.
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    Validierte Diagnostik mit Künstlicher Intelligenz

    Ob Darmkrebs, Prostata- oder Brustkrebs – Künstliche Intelligenz hilft sowohl bei der Krebsvorsorge- und -früherkennung als auch in der konkreten Therapieplanung. Patientinnen und Patienten aus Baden-Württemberg können dabei direkt von neuesten Forschungserkenntnissen profitieren.

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    Biobanking und Datenvernetzung

    Gewebe und Flüssigkeiten von Patientinnen und Patienten können als wichtige Informationsquelle für die Diagnostik dienen. Die Erfahrungen der letzten Jahre zeigen dabei, dass die bestmögliche Lagerung und Aufbereitung der Patientenproben entscheidend sind, um aussagekräftige Forschungsergebnisse zu erzielen. Mit dem Projekt fördert das Land den Aufbau einer zukunftsweisenden Infrastruktur für die Aufbereitung von Bioproben.

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    Das Krankenhaus der Zukunft im Testbetrieb

    Automatischer Prozess statt klassischer Patientenaufnahme: Das wird mit der digitalen Erfassung der individuellen Krankengeschichte (Anamnese) für die spätere Diagnose und dem mobilen „safe check-in“ möglich. Beides entsteht im Test- und Entwicklungszentrum für Digitale Anamnesesysteme (TEDIAS) und bildet die Basis für ein digitales Krankenhaus der Zukunft.

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    Weiterführende Links

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    Prädiktive Diagnostik als Basis für individualisierte Therapien


    Zahlreiche Erkrankungen von großer wirtschaftlicher und sozialer Bedeutung beruhen auf einer Fehlfunktion des Immunsystems. Aufgrund der Diversität sowohl der Erkrankungen als auch des individuellen Immunsystems besteht ein hoher Bedarf an innovativer Diagnostik für eine verbesserte individuelle Gesundheitsversorgung – zum Beispiel mit Blick auf Betroffene, die an Krebs erkrankt sind oder neurologische und psychiatrische Krankheiten haben. In all diesen Fällen können prädiktive, diagnostische Verfahren und Testsysteme für die Personalisierte Medizin ganz neue Therapien eröffnen. 
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    Innovative Diagnostik-Werkzeuge


    Forschende in Baden-Württemberg setzen dafür auf eine Kombination verschiedenster Ansätze – etwa aus Mikrosystemtechnik, hochsensitiver Proteindiagnostik, molekulares Imaging und zelluläre Modellsysteme. All dies sind innovative Werkzeuge aus dem Labor, die dabei helfen, dass die Diagnose bei Krankheiten wie Alzheimer künftig zuverlässiger, präziser und schneller vonstatten geht als bisher – und sich auch je nach Patientin oder Patient unterscheiden kann. Die Forschenden haben dabei vor allem das Immunsystem im Blick und wollen mit neuartiger Diagnostik die Basis für eine Personalisierte Medizin der Zukunft schaffen. 
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    Im Projekt "Prädikative Diagnostik"  arbeiten drei Institute der Innovationsallianz Baden-Württemberg – das NMI Reutlingen sowie die Hahn-Schickard-Institute in Freiburg (HS-FR) und Villingen-Schwenningen (HS-VS) – mit acht universitären und klinischen Einrichtungen sowie sechs Unternehmen zusammen.

    Hier gibt es mehr Infos zum Projekt  

    Auf der folgenden Seite gibt es weitere Details dazu in einem Video!
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    Krebsvorstufen genau erkennen – eine Herausforderung
       

    Das Kolorektale Karzinom, umgangssprachlich Darmkrebs, ist eine der häufigsten Tumorarten in Deutschland. Eine Vorsorgeuntersuchung mittels Darmspiegelung kann helfen, den Tumor frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. Doch hat diese Diagnosemethode ihre Grenzen, wie Prof. Wolfram Zoller, Leiter der Klinik für Allgemeine Innere Medizin, Gastroenterologie, Hepatologie, Infektiologie und Pneumologie am Katharinenhospital, Klinikum Stuttgart, erläutert. 

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    KI soll Krebsfrüherkennung verbessern 
     

    KI kann helfen, die Probleme bei der Früherkennung zu beheben, so Zoller – und hat u.a. das Projekt „KI in der Darmkrebs-Vorsorge” initiiert: Krankenhäuser und Praxen, die Darmspiegelungen (Endoskopien) durchführen, erhalten eine sogenannte Aufmerksamkeits-Endobox (A-Endobox) mit einem eigenen Monitor und integrierter neuester KI. 
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    KI ist auf Erkennung von Polypen trainiert


    Während der Vorsorge-Darmspiegelungen schaut damit eine KI dem Untersucher auf einem zweiten Bildschirm über die Schulter. Diese ist darauf trainiert, Polypen zu erkennen und diese in Echtzeit auf den Untersuchungsbildschirmen zu markieren. Anschließend beurteilt der Arzt oder die Ärztin diese Verdachtsfälle und entscheidet, ob es sich wirklich um eine Krebsvorstufe handelt, oder ob es nur ein falsch positiver Befund ist. Warum das von Nutzen ist, erläutert Wissenschaftlerin Zita Saßmannshausen, Doktorandin an der Uniklinik Würzburg, die mit Prof. Zoller an dem Projekt zusammenarbeitet.  

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    Wichtige Daten für die Gemeinschaft
     

    Doch der Nutzen des Projekts geht noch weiter: Vorhandene Bilddaten werden über die A-Endo-Boxen gesammelt und können so – natürlich anonymisiert – helfen, die KI noch weiter zu verbessern. Die Daten werden der Gemeinschaft zur Verfügung gestellt und können in den nächsten Jahren andere Forscher bei neuen Projekten unterstützen. Im Rahmen des Projektes erhalten endoskopischen Praxen und Krankenhäusern in Baden-Württemberg Zugang zu KI-basierter Vorsorgekoloskopie und entwickeln diese alltagstauglich weiter. Die beteiligten Forschenden, wie Zita Saßmannhausen, sehen darin einen großen Gewinn und Motivation der eigenen Arbeit: 

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    KI in der Diagnostik von Brust- und Prostatakrebs


    Sowohl das Prostatakarzinom beim Mann als auch das Mammakarzinom bei der Frau stellen jeweils die häufigsten Krebsformen beim Menschen dar. Bei beiden Krebsformen zeigen erste Ansätze der Diagnostik mit Hilfe von KI ein großes Verbesserungspotenzial sowohl in der Früherkennung als auch in der Differenzialdiagnose. Daran forscht unter anderem das Team um Prof. Götz Martin Richter, Radiologe am Klinikum Stuttgart. Gemeinsam mit Projektpartnern arbeitet er daran, ein krankheitsspezifisches KI-Programm zur hochpräzisen Tumordiagnostik zu entwickeln. Auch hier setzen die Wissenschaftler alles daran, möglichst rasch eine hohe Zahl an validierten Datensätzen zu gewinnen. 
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    Vom Biomaterial zur Therapie


    Neue Therapien in der Onkologie lassen sich nur entwickeln, wenn genügend Krebszellen unterschiedlicher Patienten zur Verfügung stehen, um neue Therapieverfahren früh zu testen. Das Projekt "NCT Cell and Liquid Biobank" am Universitätsklinikum Heidelberg baut eine zukunftsorientierte Struktur auf, in der Biomaterial von Patientinnen und Patienten mit unterschiedlichen Erkrankungen – insbesondere Krebserkrankungen – systematisch gesammelt und aufbereitet, prozessiert und gelagert werden.
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    Jede Probe wird charakterisiert


    Ein wesentlicher Bestandteil des Konzeptes ist die direkte, automatisierte Verknüpfung mit klinischen Daten, um jede Probe so genau und umfassend wie möglich zu charakterisieren. Diese enge Verknüpfung ist wegweisend und ermöglicht die zielgenaue Auswahl der geeigneten Proben für Forschungsprojekte. 
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    Biobank als Grundlage für die Personalisierte Medizin


    Die "NCT Cell and Liquid Biobank" ist ein entscheidender Baustein für die Personalisierte Medizin – insbesondere bei Krebserkrankungen. Sie bringt in enger Kooperation mit anderen Institutionen in Heidelberg, im Rhein-Neckar-Raum und in Baden-Württemberg Forschung auf höchstem Niveau voran.
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    Analoge Anamnese kostet viel Zeit
     

    Jens Langejürgen, Physiker am Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA in Mannheim, erklärt, warum es eine digitale Anamnese braucht.


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    Patient und Arzt könnten ihre Zeit effektiv nutzen
     

    Künftig könnte das dann so aussehen: Noch während der Patient auf den Arzt wartet, gibt er über ein bereitgestelltes Tablet oder in einer Kabine erste Informationen über sich ein, etwa über seine Vorerkrankungen und seine Beschwerden. Diese Daten werden direkt im Nachgang über ein Programm aufbereitet und dem Arzt zur Verfügung gestellt. „Als Patient können Sie so effizient Ihre Zeit vor der Aufnahme schon direkt nutzen. Und als Arzt sind Sie nicht dazu gezwungen, sehr viel Zeit in die Dokumentation zu stecken, sondern können mehr Zeit in die eigentliche Behandlung des Patienten investieren”, so Jens Langejürgen.
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    Avatar übernimmt Anamnesegespräch
     

    Im TEDIAS-Projekt wird – auf dem Campus der Universitätsmedizin Heidelberg, Campus Mannheim – ein Testzentrum für die Patientenaufnahme und die darauffolgende automatisierte Anamnese eingerichtet. Herzstück sind ein berührungsloser, mobiler „safe check-in“, der bereits vor dem ersten Patientenkontakt eine Risikobeurteilung durchführt, und ein virtueller Assistent. Dieser Avatar wird derzeit von Sebastian Schöning, wissenschaftlicher Mitarbeiter und Gruppenleiter am Fraunhofer IPA in der Abteilung Klinische Gesundheitstechnologien, entwickelt.

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    Ausbau zu vollständig digitalem Patientendossier geplant
     

    Doch die digitale Anamnese ist erst der Anfang: Perspektivisch wollen die Projektpartner ihre Arbeit um weitere klinische Module ergänzen, etwa eine umfassende Informationsplattform aufbauen. Diese soll ein digitales Dossier ermöglichen, welches vom ärztlichen Personal – von der Klinik bis zum Hausarzt – genutzt werden kann, selbstverständlich unter gesicherter Wahrung des Datenschutzes. Das große Ziel haben die Entwickler dabei immer vor Augen: das vollständig digitale Krankenhaus.
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